Inception (2010)

Inception


Die größte Anerkennung für Inception gebührt definitiv Christopher Nolan, aus dessen Feder das hochgradig komplexe, tiefschichtige, konsistente und konsequent logische Drehbuch stammt und der Regie geführt hat. Dem Wort “tiefschichtig” wird in diesem Film eine neue Bedeutung hinzugefügt, die die Komplexität von Trämen in Träumen ||: in Träumen : || und das Zusammenspiel dieser Ebenen beschreibt.

Wie etwa Alice im Wunderland oder Das Kabinett des Doktor Parnassus entführt auch Inception seine Zuschauer in Fantasiewelten. Allerdings sind diese deutlich dürsterer, kälter, viel realer, bedrohlicher und alles andere als farbenfroh. Jene Umgebungen schaffen eine sehr spezielle, dichte und fesselnde Atmosphäre, die mit dazu beiträgt die Spannung aufrecht zu erhalten und das Publikum in den Sog der Träume zu ziehen. Ein weiterer Aspekt, dem die außerordentliche Anziehungskraft zu verdanken ist, ist die Komplexität des Films, die man gar nicht oft genug hervorheben kann und die die kleinen grauen Zellen des Zuschauers ununterbrochen auf Trapp hält. Aus diesem Grund ist Inception kein Film für zwischendurch, sondern einer von denjenigen, bei denen geistiges Abschalten den größten denkbaren Fauxpas darstellt.

Alle Schaupieler des Star-Aufgebots, darunter Leonardo DiCaprio (Der Mann, der niemals lebte), Ellen Page (Hard Candy) und Marion Cotillard (La vie en rose), verleihen ihren Charakteren Glaubwürdigkeit und Tiefe – machen sie zu Individuen in der Vielzahl von Labyrinthen, durch die sie sich bewegen.

Die lange Laufzeit von knapp 150 Minuten fällt nicht negativ ins Gewicht, da sie sich deutlich kürzer anfühlt (viel störender ist in diesem Zusammenhang die obligatorische Pause ;) ). Gefüllt sind die zwei einhalb Stunden nicht nur mit Action, sondern auch mit sinnvollen und ernsten Dialogen und einigen witzigen Elementen, die die allgemein sehr angespannte und ernste Atmosphäre kurzzeitig auflösen.

Der eindrucksvolle Fantasy-Thriller gehört mit seiner bestechenden Komplexität und Dichte auf jeden Fall zu den Must-Sees dieses Kino-Jahres, macht Drehbuchautor Christopher Nolan zu einem Oscar-Anwärter und ergattert sich die verdiente Höchstwertung von
10/10 Punkten.

Bild: jdmfilmreviews.com

The Expendables (2010)

The Expendables

Von vornherein ist Stallones lang erwartete Söldneraction (immerhin fast 2 Jahre Wartezeit sind bis zum Release am Donnerstag vergangen), die mit dem geballtesten Action-Cast aller Zeiten auffährt, nur etwas für Fans. Wer 80er-Action nicht abgewinnen kann und die beteiligten Schauspieler schon im Voraus für hirnlose Hau-Drauf-Kerle hält, sollte einen großen Bogen um den Film machen. Fans werden nicht enttäuscht – im Gegenteil.

The Expendables bietet schon alleine durch den Cast eine breite Angriffsfläche für Skeptiker – auch aus den Reihen der Anhänger von Genre und Schauspielern. Die Angst vor einem sinnlosen Kugel- und Fausthagel und vor einem noch sinnloseren, bereits da gewesenen Plot, in dem man schon nach wenigen Minuten Unten nicht mehr von Oben unterscheiden kann, machte sich im Vorfeld breit. Die Gefahr, dass keiner der Action-Helden individuell zur Geltung kommen und sich dabei auch noch lächerlich machen könnte, schien für viele in greifbarer Nähe. Trotzdem hat Sylvester “Sly” Stallone es in seiner Funktion als Drehbuchautor (neben Dave Callaham) geschafft, diesen Vorurteilen entgegenzuwirken. Doch nicht nur das; gleichzeitig hat er auch das getan, was in dieser Ansammlung von – von Nicht-Fans verschrieenen – Action-Helden nötig war: Selbstparodie jedes einzelnen.

Jeder der Expendables bekommt die Möglichkeit sein persönliches Talent innerhalb des Genres unter Beweis zu stellen und sich gleichzeitig an mindestens einer Stelle bezüglich der ihm nachgesagten Schwäche auf die Schippe zu nehmen, um eben nicht lächerlich zu wirken, da das Bewusstsein etwaiger eigener Schwächen nunmal noch stärker macht. Vor einem durchaus akzeptablen Plot zeigt der “großartigste Actioncast aller Zeiten”, was er in Sachen Fights, Stunts und sonstiger Action alles zu bieten hat ohne dabei einen reinen Hau-Drauf-Streifen aus dem Film zu machen.

Wie versprochen erhält die Atmosphäre der Actionstreifen der Achtziger Jahre mit The Expendables im Jahr 2010 wieder Einzug auf die Leinwände unserer Lichtspielhäuser, was sich teilweise auch in der Qualität der Effekte zeigt; wodurch die Qualität des Film nicht etwa gesenkt, sondern – der Nostalgie wegen – noch zusätzlich gesteigert wird.

Wer also wissen möchte wie es aussieht, wenn Jason Statham und Jet Li ihrem Gegner gemeinsam das Genick brechen und bis jetzt noch keine Ahnung von Dolph Lundgrens Definition eines Warnschusses hat, der sollte sich schnellstens ins Kino seiner Wahl begeben, um diese Wissenslöcher zu stopfen!

Stallone überzeugt mit seinem neuesten Streich auf ganzer Linie und bekommt dafür

9/10 Punkten.

Lebenszeichen / proof of life / signe de vie / segno di vita / señal de vida / levensteken – Ich lebe noch!

Fast sechs Monate ist es nun schon her, dass hier etwas aktualisiert wurde; “Isch schäme misch!”. Inzwischen habe ich das Studienfach gewechselt, einen neuen Job und keine Zeit zum Schreiben gefunden. Aber ich gelobe Besserung: im August beginnen endlich die Semesterferien und dann werde ich die ganzen (naja, nicht alle) Filme aus dem letzten halben Jahr nochmal Revue passieren lassen und ihr werdet meine Ergüsse darüber an dieser Stelle zu Lesen bekommen. Ich – für meinen Teil – freue mich schon drauf, denn – was soll ich sagen – es fehlt mir.
Wir lesen uns also im August wieder,
bis dahin liebe Grüße!!

Isinesunshine :)

Trailer: Nine

Trailer: Ausnahmesituation

Trailer: Karate Kid

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