Archiv für 7. Mai 2008

Transporter II – The Mission (2005)

Transporter II – The Mission
erhältlich als Einzel-DVD (bei Amazon), als Special Edition im Steebook und in der Transporter I+II Collector’s Box

Frank Martin (Jason Statham) ist zurück – mit einem cooleren Auto, dem Audi A8 quattro – und nicht mehr in Frankreich, sondern in Miami. er vertritt einen Freund in einem Job, in der er zwar Auto fährt und transportiert, es handelt sich allerdings um eine legale Tätigkeit. Frank chauffiert den 6-jährigen Jack Billings (Hunter Clary) zur Schule und wieder zurück nach Hause. Als Jacks Mutter Audrey (Amber Valletta) ihn darum bittet, Jack zu einem Arztterin zu fahren, sagt Frank zu.

Dumm nur, dass Jack aufgrund der politischen Position seines Vaters Jefferson Billings (Matthew Modine) zur Zielscheibe von Verbrechern wird, die ihn als lebende Waffe gegen seinen Vater einsetzen wollen, indem sie ihm einen tötlichen Virus injizieren.

Der Arzttermin kommt ihnen hierbei sehr gelegen. Zwei Killer und die psychotische Killer-Blondine Lola (Kate Nauta) besetzen die Praxis. Frank kann sie daran hindern ihren Plan A umzusetzen, doch es existiert ein Plan B: Jack wird entführt und Frank dazu gezwungen den den dazu dienenden Wagen – senen eigenen – zu fahren.

Als die Gangster Jack in ihre Gewalt gebracht haben, wollen sie Frank beseitigen. Der begibt sich, nachdem er den Versuch der Entführer ihn in die Luft zu jagen zum Scheitern gebracht hat, auf einen actionreichen Rachefeldzug, denn er hat versprochen Jack zu beschützen.

Auch Inspector Tarconi (Froncois Berléand) keiht Frank wieder eine helfende Hand, denn er ist zu Besuch gekommen und wollte eigentlich ein paar ruhige Tage verbringen, woraus nun doch ein paar unruhige Tage auf dem Polizeirevier werden…

Diese Fortsetzung ist deutlich unrealistischer als der erste Teil, was sich auf Story und Stunts auswirkt. Dennoch sind die Fahrzeugstunts, sonstigen Explosionen und Figths durchaus sehenswert. Da wir es hier eher mit einem No-Brainer zu tun haben, sollte man den Kopf von Anfang an abschalten. Wenn man dies tut, wird man bestens unterhalten: Popcorn-Kino eben.

Jason Statham ist auf jeden Fall ein Heißer ;) , ob das auch für Kate Nauta als Lola gilt, dürft ihr Männers gerne in Form eines Kommentars dazu bewerten. Was Jack angeht, der ist ein ganz niedlicher :) .
Der Film ist aso am Besten mit ausgeschaltetem Gehirn zu genießen und kann in diesem Zustand auch durchaus punkten. An den ersten Teilmreicht er deshalb nicht heran, hat mit dem A8 aber trotzdem den geileren Wagen :D

Mit noch abgeschltetem Hirn gibt’s dafür, dass der Film sein erstes Ziel – das Unterhalten des Zuschauers – nicht verfehlt
8/10 Punkten.

DVD bei Amazon

Andere Meinungen:

at the movies (7/10)

Ø 7,5/10

Miss Marple (1961-1964)

Margaret Rutherford – Die einzig wahre Miss Jane Marple

Miss Marple Edition

Miss Marple: 16 Uhr 50 ab Paddington (1961)

Miss Jane Marple (Margaret Rutherford) beobachtet bei einer Zugfahrt, wie in einem vorbeifahrenden Zug eine juge Frau erwürgt wird und meldet dies dem Schaffner. Der denkt sie hätte die Geschichte nur geträumt, leitet das ganze dennoch an die Polizei weiter. Da die Gestzeshüter keine anderen Anhaltspunkte für den Mord haben und es keine weiteren Zeugen gibt, legt die Polizei den Fall zu den Akten und Inspector Craddock (Charles Tingwell) ist ebenfalls der Ansicht Miss Marple habe nur gesponnen.

Das kann die alte Dame nicht einfach so auf sich sitzen lassen und begibt sich – mithilfe ihres besten Freundes und Bibliothekars Mr. Stringer (Stringer Davis) – selbst auf die Suche nach dem Mörder, weil die beiden gemeinsam schon hunderte Kriminalromane gelesen haben und Miss Marple sich deshalb zur Klärug eine Falles im Stande sieht…

Miss Marple: Der Wachsblumenstrauß (1963)

Miss Marple und Mr. Stringer sind gerade dabei Spenden zu sammeln, als ihnen auf seinem Anwesen der alte Mr. Enderby tot vor die Füße fällt. Die verständigte Polizei stellt einen Herzinfakt fest, doch Jane Marple weiß es besser: Mr. Enderby wurde umgebracht: mit einer Katze, die dazu benutzt wurde, ihn zu Tode zu erschrecken. Ein von einem Reiterstiefel gefallener Dreckklumpen führt sie zur Aufklärung des Falles in ein nahe gelegenes Gallop-Hotel…

Miss Marple: Vier Frauen und ein Mord (1964)

Eine junge Frau wird von einem Polizisten erhängt aufgefunden. Am Knoten des Stricks sitzt ihr Untermieter, dem daraufhin der Prozess gemacht wird. Die Geschworenen ziehen sich zur Beratung zurück und sprechen sich mehrheitlich für “schuldig” aus. Mehrheitlich, aber nicht einstimmig, denn Miss Marple ist von der Unschuld des Mannes überzeugt: hat sie doch einst einen Kriminalroman gelesen, in dem der unschuldige Untermieter zu unrecht verurteilt wurde. Nach einigen Nachforschungen und mit der Hilfe von Mr. Stringer, tritt Miss Marple einer Schauspielertruppe bei, in der sie den Mörder vermutet…

Miss Marple: Mörder ahoi! (1964)

Während der jährlichen Kuratoriumssitzung der “Stiftung zur Besserung der Jugend”, der Miss Marple beisitzt, stirbt Folly-Hardwicke beim Versuch eine äußerst wichtige Mitteilung zu machen. Herzinfakt, so die Polizei. Miss Marple hingegen stellt am Tatort einen verschütteten Rest des Schnupftabaks des Toten sicher und findet durch chemische Analyse heraus, dass dieser vergiftet war: genau wie in dem Kriminalroman “The Doom Box”. Da der Tote gerade von einer Inspektion des Schiffes H.M.S. Battledore zurückgekeht war, vermutet Miss Marple dort seinen Mörder und begibt sich als Kuratoriumsmitglied auf das Schiff…

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Margaret Rutherford ist als Miss Marple einfach göttlich! Sie schafft es der schrulligen und sturen alten Dame so viel Leben einzuhauchen wie es selten einem Schauspieler gelungen ist. Die auf den Büchern Agatha Christies basierenden Filme leben von viel Witz in intelligenten Dialogen und von den Eigenheiten der Charaktere selbst.

Alle Filme sind einfach grandios, Vier Frauen und ein Mord ist in meinen Augen der schwächste Teil der Reihe. Die anderen drei sind – wie gesagt – grandios!!

In Der Wachsblumenstrauß und vor allem in 16 Uhr 50 ab Paddington findet Miss Marple in Hector Enderby und Mr. Ackenthorpe – die beide um ihre Hand anhalten – ebenbürtige Gegner für grandiose Dialoge, in denen sie trotzdem immer überlegen ist. Mr. Stringer, der sich oft sorgende Ruhepol des Duos, sorgt ebenfalls für viel Spaß, wenn er Miss Marple nicht auf Anhieb durchschaut oder ihm vor lauter Staunen über ihre Vorhaben fast das Essen aus der Hand fällt und das Lächeln auf seinem Gesicht sich ruckartig in Luft auflöst.

Ebenfalls ein sehr interessanter und überaus witziger Charakter bebegnet uns in 16 Uhr 50 ab Paddington in Alexander, der trotz seines jungen Alters hervorragend mit Miss Marple zusammenspielt.

Zu einem Running-Gag wurde Miss Marples Gewinn von Medaillen, Pokalen und Titeln in diversen Sportarten (Golf, Reiten, Schießen, Fechten).

Die vielen skurrilen Gestalten, die in allen Filmen anzutreffen sind, machen die gesamte Filmreihe mit Margaret Rutherford in der Hauptrolle zu einer einmaligen und gelungenen Serie, die auch nach über 40 Jahren immer wieder begeistern kann.

Ich empfehle die Filme im Originalton anzusehen, weil einige witzige Stellen – und der englische Humor – dort noch besser an den Mann (und natürlich auch die Frau) gebracht werden, als in der deutschen Synchronisation. Ansonsten ist die deutsche Vertonung aber sehr zu loben, denn die Übersetzung ist – im Gegensatz zu so manch anderem Film – einfach toll und auch die Synchronstimmen sind wirklich alle sehr passend.

Hier geht’s zur Miss Marple Edition (der oben abgebildeten Box mit allen vier Filmen)

Diese DVD-Box bei Amazon

The Transporter (2002)

The Transporter

Frank Martin (Jason Statham) ist pensionierter Soldat und hat sich für den Ruhestand ein komfortables Haus an der Küste Frankreichs – in Nizza – ausgesucht. Er fährt einem BMW, den er hegt und pflegt und das aus einem plausiplen Grund: er ist ein Transporter. Als Fluchtwagenfahrer und Kurier heißer Ware verdient er jetzt sein Geld. Seine kleine “Firma” genießt hohes Ansehen, was darauf zurückzuführen ist, dass Frank äußerst präzise arbeitet. Er hat sich drei Regeln aufgestellt, die er im Beruf kompromisslos befolgt:
Regel Nr. 1: Der Deal wird nicht geändert.
Regel Nr. 2: Keine Namen.
Regel Nr. 3: Öffne niemals das Paket.

Das erste Mal bricht Frank eine Regel, die dritte, und findet in seinem Kofferraum die Chinesin Lai (Shu Qi). Nach ihrem Fluchtversuch liefert er das geöffnete Paket aus, doch seine Verfehlung bleibt nicht unbemerkt: als Strafe lässt derjenige, an den Lai “adressiert” war (Matt Schulze) Frank eine als weitere Lieferung getarnte Bombe transportieren. Durch Zufall explodiert diese als Frank sich gerade nicht im Wagen befindet und er fährt zurück, um sich zu rächen. Lai gelingt es sich zu befreien und in Franks Fluchtauto zu verstecken. Da ihr Vater illegale Einwanderer nach Frankreich schmuggeln lässt, fangen die Probleme für Frank erst richtig an, denn Lai bittet ihn um seine Hilfe. Zur Seite steht ihm außerdem ein Bekannter: Inspektot Tarconi (François Berléand)…

Multitalent Jason Statham liefert in seiner ersten Hauptrolle Action vom Feinsten und überzeugt in seiner One-Man-Show. Stunts und Fights sind teils innovativ (z.B. die Öl-Schlägerei auf dem Betriebshof). Trotz seiner relativ einfach gestrickten Story macht der Film immer wieder Spaß – nicht zuletzt wegen Franks grandioser Fights. Matt Schulze passt als geborener Böser (vgl. Out of Reach) gut in seine Rolle, Shu Qi ist hier zwar kein Glanzlicht, übermäßig schlecht spielt sie aber auch nicht.

Lus Bessons (Autor) The Transporter bietet Action und will auch gar nicht mehr. Anspruch gibt es keinen; nur wenn man Franks moralisch korrekte Annahme des Hilfegesuchs dazuzählt, was ich allerdings für überaus unwahrscheinlich einstufe ;) . Die Actionszenen sind dank Jason Statham ein echter Leckerbissen – Frauen dürfen sich also doppelt freuen: über die Action und den Mann :D .

Um mal eine Freundin zu zitieren: “Jason Statham is’ ne geile Sau [...] und der Transporter is zu cool zum Scheißen”. Das trifft es ziemlich gut (aber Kadda, ich hab’ ihn zuerst gesehen… :D )

Als Actionschmankerl gehört der Film zu meinen Lieblingen, was genrebezogen ist. Alle, die auf solide Action – oder Jason Statham ;) – stehen, ist der Film also ein Muss. Der Rest sollte sich allerdings nicht die Möglichkeit verbauen, sich überzeugen zu lassen.

Für so viel Coolness:
9/10 Punkten

DVD bei Amazon

Andere Meinungen:

at the movies (8/10)

Ø 8,5/10

Hier lang geht’s zu verschiedenen DVDs:

The Transporter (aus der TV Movie Action Collection)

Transporter II – The Mission (Special Edition im Steelbook)

Transporter I+II Collector’s Box (Hologramm-Digipack)

Ocean’s Eleven (2001)

Ocean’s Eleven

Daniel “Danny” Ocean (George Clooney) wird nach vier Jahren aus dem Gefängnis entlassen, wo er für schweren Diebstahl einsaß. Am letzten Tag im Bau werden ihm die Scheidungspapiere von seiner Frau Tess (Julia Robert) zugestellt, die Jetzt mit Terry Benedict (Andy Garcia), einem Superreichen Las Vegas Casino-Besitzer zusammen ist.

Kaum auf freiem Fuß, beschließt Danny drei Casinos im Mekka Nevadas auszurauben, die zufällig Tess neuem Freund gehören.

Dafür rekrutiert erein Team, das aufgrund der Größe des Coups nicht zu klein ausfallen darf. Blackjack-Dealer Frank Catton (Bernie Mac) klettert als erstes Mitglied an Bord. Es forgen Ross “Rusty” Ryan (Brad Pitt), der Hollywoodstars illegal das Pokern lehrt, Malloy-Brüder Virgil (Casey Affleck) und Turk (Scott Caan), die sich in Utah auf einer Rennstrecke zu Tode langweilen, Saul (Carl Reiner), der sich eigentlich schon aus dem “Geschäft” zurückgezogen hatte, Techniker Livingston Dell (Eddie Jemison), der gerade fürs FBI die Mafia beschattet, der chinesische Zirkusakrobat Yen (Shaobo Qin), Taschendieb Linus Caldwell (Matt Damon) und der leidenschaftliche Sprengmeister Basher (Don Cheadle). Als Geldgeber fungiert ReubenTishkoff (Elliott Gould), Millionär, dessen Casino von Terry Benedicts Imperium ausgebootet wurde.

Die Bespitzelung und Vorbereitung für den mit Abstand größten Casino-Raubzug in der Geschichte von Vegas kann beginnen…

Schnitte und Szenenübergänge gut gewählt und gekonnt platziert. Der Zuschauer erfährt zwar von allen Mitteln, die den elt Dieben dienen, deren Einsatz wird ihm allerdings eher aus der Perspektive Benedicts und seiner Sicherheitsleute präsentiert, um auf die Überraschung am Ende hinzuarbeiten, an dem sich der Blickwinkel wieder ändert. Der Score dazu ist such sehr passend komponiert.

Die Story ist gut durchdacht und kann den vorm Fernseher sitzenden schnell für sich gewinnen. Das Ende ist bezüglich der Beziehung Danny-Tess schon sehr schnell vorauszusehen, mit den entsprechenden Umständen war allerdings eher nicht zu rechnen. Der Part Julia Roberts ist kein großer und ihre Darbietung der Tess hat nicht so begeistert, wie andere Schauspieler dies durch ihre pure Präsenz tun können. Bei ihrem doch relativ hochkarätigem Namen also eher eine schwache Leistung.

George Clooney hingegen gibt den smarten Dieb überzeugend und auch Brad Pitt schafft es dem ständig essenden Rusty Lebendigkeit einzuhauchen. Damit sind die beiden allerdings nicht alleine, denn auch der Rest der Bande überzeugt. Sogar Shaobo Qin kann als Yen, obwohl er außer dem Satzt “Where the fuck you been?” nur kurz chinesisch redet und ein Mal aufschreit der Leistung von Frau Roberts hier das Wasser reichen. Die beiden Brüder sind tendenziell zwar eher nervig, gleichzeitig aber auch sehr amüsant in ihren absolut kindischen und teils sehr sinnlosen Handlungen und Wortwechseln. Auch Matt Damon verleiht seiner Rolle, dem etwas unbeholfenen Taschendieb, der im Schatten seines Vaters steht, Authentizität und streicht beim Zuschauer Sympathiepunkte ein. Eddie Jemison, als Livingston ebenfalls etwas unbeholfen und dazu noch leicht nervenschwach, ist ebenfalls sofort voll da und in seiner Rolle. Don Cheadle, der aus einem mir nicht ersichtlichen Grund nicht in den Credits auftaucht, gibt eine sehr gelungene Performance als Fachkauderwelsch von sich gebender Experte für den richtigen Knalleffektab. Bernie Mac spielt Frank, der wiederum selbst schauspielert was das Zeug hält – das gilt auch für den überzeugenden, glaubwürdigen und witzigen Carl Reiner als Saul – und den Zuschauer damit zum Lachen bringt. Elliott Gould spielt Reuben, den abgelösten und sehr schrulligen Casino-König überzeugend und bleibt dem Publikum trotz der kleinen Zahl seiner Auftritte in Erinnerung. Ebenfalls eine gute – wenn auch nicht vom Betrachter gemochte – Figur macht Andy Garcia als ganz spezieller Casino-Kaiser.

Der Film bleibt Spannend bis zur Auflösung und hat so einige witzige Momente. Bis auf Julia Roberts, die hier eher gleichgültig zu spielen scheint, glänzen alle Akteure in ihren sehr veschiedenen Rollen.
Am Ende gönnt man Oceans Elf also die Früchte ihrer “Arbeit” und freut sich übers Gelingen des größte Überfalls in der Geschichte der Glücksspielmetropole Amerikas, genau so wie man Benedict seine Niederlage gönnt.

Eine Verwirrung stiftende Gangster-Komödie voller Diebe mit Schwung und Stil, die in George Clooney ihren perfekten Kopf gefunden haben. Ein Film, der Spaß macht und das selbst beim zweiten Mal – wenn man das Ende schon kennt, weil die witzign Szenen und der ausgetüftelte Plan so gut anzusehen sind.

Für lange und immer wieder währenden Spaß gibt’s
9/10 Punkten

DVD bei Amazon

Hier gibt’s noch mehr Gauner

Hier findet ihr das Review zu Ocean’s Twelve (verfasst von KiNGU)

Hier gibt’s The_Dukes Review zu Ocean’s Thirteen
C.H.s Kurzreview zum selben Film gibt’s hier


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