The Transporter
Frank Martin (Jason Statham) ist pensionierter Soldat und hat sich für den Ruhestand ein komfortables Haus an der Küste Frankreichs - in Nizza - ausgesucht. Er fährt einem BMW, den er hegt und pflegt und das aus einem plausiplen Grund: er ist ein Transporter. Als Fluchtwagenfahrer und Kurier heißer Ware verdient er jetzt sein Geld. Seine kleine “Firma” genießt hohes Ansehen, was darauf zurückzuführen ist, dass Frank äußerst präzise arbeitet. Er hat sich drei Regeln aufgestellt, die er im Beruf kompromisslos befolgt:
Regel Nr. 1: Der Deal wird nicht geändert.
Regel Nr. 2: Keine Namen.
Regel Nr. 3: Öffne niemals das Paket.
Das erste Mal bricht Frank eine Regel, die dritte, und findet in seinem Kofferraum die Chinesin Lai (Shu Qi). Nach ihrem Fluchtversuch liefert er das geöffnete Paket aus, doch seine Verfehlung bleibt nicht unbemerkt: als Strafe lässt derjenige, an den Lai “adressiert” war (Matt Schulze) Frank eine als weitere Lieferung getarnte Bombe transportieren. Durch Zufall explodiert diese als Frank sich gerade nicht im Wagen befindet und er fährt zurück, um sich zu rächen. Lai gelingt es sich zu befreien und in Franks Fluchtauto zu verstecken. Da ihr Vater illegale Einwanderer nach Frankreich schmuggeln lässt, fangen die Probleme für Frank erst richtig an, denn Lai bittet ihn um seine Hilfe. Zur Seite steht ihm außerdem ein Bekannter: Inspektot Tarconi (François Berléand)…
…
Multitalent Jason Statham liefert in seiner ersten Hauptrolle Action vom Feinsten und überzeugt in seiner One-Man-Show. Stunts und Fights sind teils innovativ (z.B. die Öl-Schlägerei auf dem Betriebshof). Trotz seiner relativ einfach gestrickten Story macht der Film immer wieder Spaß - nicht zuletzt wegen Franks grandioser Fights. Matt Schulze passt als geborener Böser (vgl. Out of Reach) gut in seine Rolle, Shu Qi ist hier zwar kein Glanzlicht, übermäßig schlecht spielt sie aber auch nicht.
Lus Bessons (Autor) The Transporter bietet Action und will auch gar nicht mehr. Anspruch gibt es keinen; nur wenn man Franks moralisch korrekte Annahme des Hilfegesuchs dazuzählt, was ich allerdings für überaus unwahrscheinlich einstufe
. Die Actionszenen sind dank Jason Statham ein echter Leckerbissen - Frauen dürfen sich also doppelt freuen: über die Action und den Mann
.
Um mal eine Freundin zu zitieren: “Jason Statham is’ ne geile Sau [...] und der Transporter is zu cool zum Scheißen”. Das trifft es ziemlich gut (aber Kadda, ich hab’ ihn zuerst gesehen…
)
Als Actionschmankerl gehört der Film zu meinen Lieblingen, was genrebezogen ist. Alle, die auf solide Action - oder Jason Statham
- stehen, ist der Film also ein Muss. Der Rest sollte sich allerdings nicht die Möglichkeit verbauen, sich überzeugen zu lassen.
Für so viel Coolness:
9/10 Punkten
Hier lang geht’s zu verschiedenen DVDs:
The Transporter (aus der TV Movie Action Collection)
Transporter II - The Mission (Special Edition im Steelbook)
Transporter I+II Collector’s Box (Hologramm-Digipack)
3 Antworten zu “The Transporter (2002)”