Stirb Langsam 4.0 (2008)

Stirb Langsam 4.0
Live Free Or Die Hard

“Finally we’re back with John McClane. Now we got a choice, and the choice is plain: We can live free or we can die hard, ss hard as we can.

From taking on a terrorist he’s never met, to taking on an F-35 jet with the greatest car explosions by far… This sure looks sweet, man!

And we know what the basic gist is: there ain’t no Al in, and it’s not Christmas. We don’t know but we’re pretty sure that John McClane kicks ass!

We’re gonna die, die, die, die hard!
[...]
We’re gonna die, die, die as hard as we can!”
(GuyzNite - Die Hard)

Wie nun schon drei Mal, das gleiche Prinzip… ;) :
John McClane (Bruce Willis) ist zurück - und das im Jahr 2007. Von seiner Frau geschiden und kaum mit Bezug zu seiner Tochter, aber immernoch Cop. Nach einem Cyber-Angriff aufs FBI erhält er den Auftrag, den Hacker Matthew Farrell (Justin Long) zum Verhör abzuholen und zum FBI zu schaffen. In dessen Wohnung werden die beiden jedoch angegriffen, was den Beginn einer sich schwierig gestaltenden Schnitzeljagd bis zur Übergabe an den geheimdienst markiert.

Nachdem im ausgebrochenen Chaos, das von Cyber-Terrorist Thomas Gabriel (Timothy Olyphant) angerichtet wurde, erstmal gar keine Verwendung für den von McClane angeschleppten Hacker besteht, begibt sich der Polizist mithilfe Farrells selbst auf die Jagd nach den Terroristen. Als die ihn identifizieren, entführen sie seine Tochter. Eine schlechte Idee,denn nun kommt deren alter Herr erst so richtig in Fahrt und gibt Vollgas wie noch nie!
….

Der vierte Teil der Reihe ist etwas komplett anderes als seine Vorgänger und trotzdem hat er es geschafft ertwas vom Flair der guten alten 80er-Jahre-Action einzufangen. Zwar steht McClane hier nach Samuel L. Jackson wieder ein Partner zur Seite, dem Hacker ist John McClane - von dessen Fachgebiet abgesehen - allerdings deutlich überlegen. So cool wie eh und je meistert der Actionheld überhaupt seine Aufgaben auf dem Weg zur Vernichtung der Terroristen mit dem besten Spruch der Filmgeschichte
Yippee-ki-yay, motherfucker!
Ich habe den Film zum ersten Mal in Frankreich im Kino gesehen, wo genau dieser Satz, auf den man schon von der ersten Sekunde an hinfiebert, wegsynchronisiert. In der OV ist er ja zum Glück vorhanden :) , ich habe mir aber sagen lassen, dass es ihn in der deutschen Synchro ebenfalls nicht gibt, was bedeutet, dass man diesen Film einfach im O-Ton gucken muss, daran führt kein Weg vorbei!

John McClane überzeugt - wie gasgt - und “kicks ass” wie von GuyzNite prophezeit. Auch Justin Long macht seinen Job sehr gut und gibt den Hacker sehr glaubwürdig. Die Frau, die hier überzeugt und ebenfalls ordentlich Ärsche tritt, ist Maggie Q als Mai, Komplizin und Freundin von Gabriel. Der - also Timothy Olyphant - wiederum kann hier nicht überzeugen und wird vom Rest des Casts in den Schatten gespielt. Schade, aber irgendwie ist er als Terrorist nicht so blendend geeignet.

Die Story über Cyberterrorismus ist etwas flach und nicht die innovativste, überlässt den dadurch frei werdenden Platz aber so viel grandioser Action, dass einem dieser Kritikpukt letztenendes doch vollkommen egal sein kann. Die Action ist unrealistisch, aber sehr hochkarätik und letztere Eigenschaft ist eindeutig die überwiegende.

Stirb Langsam 4.0 war definitiv der Actionkracher des Jahres 2007: so gehörte sich das ja auch, nachdem wir 12 Jahre lang darauf gewartet hatten, dass die unkaputtbare One-Man-Show die Leinwand wieder zum Beben bringen würde. Zum vierten Mal in seiner Paraderolle gelingt ihm dies wieder einmal. Er verliert sich hier nicht in Routine, die er als McClane ja zweifelsohne besitzt, sondern legt noch einen drauf: da schlägt das Actionherz so hoch, dass sich das Infaktrisiko ungemein steigert: Yippie-ya-yeah, Schweinebacke!
10/10
Punkte.

Mehr Stirb Langsam:

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Stirb Langsam im Digipack (aus der TV Movie Action Collection)
Review zu Stirb Langsam
Review zu Stirb Langsam 2
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3 Antworten zu “Stirb Langsam 4.0 (2008)”


  1. 1 fincher Mai 9, 2008 um 5:36

    Schöne Kritik, wenngleich der fehlbesetzt wirkende Schurke, die unprofessionelle, überladene Jet-Sequenz, der Mangel an Gewalt und die von dir angesprochene zu flache, aber dennoch interessante Story, Ausschlag für eine 8/10 Bewertung meinerseits führte. ;) Denn vom Meisterwerk ist meiner Meinung nach 4.0 noch ein wenig entfernt… :)

  2. 2 isinesunshine Mai 9, 2008 um 5:39

    Da kommen dann noch der Stirb Langsam-Bonus, der Bruce Willis-Bonus und der John McClane-Bonus drauf… :D :D

  1. 1 Filmriss: Stirb Langsam 4.0 | Gedankendeponie Trackback zu Mai 12, 2008 um 11:47

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