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Cris Johnson (Nicolas Cage) besitzt die Fähigkeit 2 Minuten in die sich selbst betreffende Zukunft schauen zu können. Als er in einem Casino einen Überfall vereitelt, wird FBI-Agentin Callie Ferris (Julianne Moore) auf ihn aufmerksam und will sich seine Fähigkeiten in dem Fall zu Nutze machen, an dem sie gerade arbeitet: eine Gruppe Terroristen hat vor, eine Atombombe zu zünden - in L.A..
Doch Cris denkt nicht daran, dem FBI zu helfen, sondern blickt in die Zukunft, um den Behörden zu erwischen. Momentan hat er sowieso wichtigeres im Sinn: seit einiger Zeit siehr er eine Frau in einen Diner kommen, was die Zeitspanne von 2 Minuten deutlich überschreitet. Deshalb wartet Cris jeden Tag auf sie, um herauszufinden, weshalb er sie sieht.
Schließlich ist der Tag gekommen, den er schon so oft vor sich gesehen hat und die Frau, Liz Cooper (Jessica Biel), trifft auf Cris Johnson. Sie bietet ihm an, ihn ein Stück mitzunehmen, wobei die beiden sich näher kommen. Gleichzeitig sind den beiden das FBI und auch die Terroristen auf den Fersen: die haben nämlich mitbekommen, dass das Federal Bureau Johnson gegen sie benutzen will…
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Ein Film mit relativ flacher Story, die die Schauspieler nicht wirklich fordert. Unnötig zu sagen, dass Julianne Moore ihr Talent als FBI-Agentin in Hannibal besser anbringen konnte, als in Next. Passen tut sie trotzdem in die Rolle, was man beim Rest des Casts auch nicht abstreiten kann. Nicolas Cage ist sowieso einer meiner Lieblinge (den Rosen-Trick kann er mir auch gerne mal vorführen…
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Der Film hat von allen Seiten sehr, sehr viel negative Kritik erhalten, weil er so unrealistisch sei. Ja, er ist unrealistisch, aber na und? Wenn man sich von vorneherein auf einen No-Brainer einstellt, wird man hier nicht enttäuscht, im Gegenteil: die Action und die Explosionen können sich sehen lassen.
Die Zeitsprünge sind hier ein wichtiges Mittel und ich finde, dass sie ihren Zweck sehr gut erfüllen, dem Spannungsaufbau hinreichend dienen und das ganze interessant machen. Die beste Szene des Films ist für mich die Verfolgung im Casino ganz am Anfang des Film - ein gelungener Einstieg, bei dem auch die Kameraführung überzeugen kann.
An den Score kann ich mich im Nachhinein gar nicht mehr so genau erinnern, unpassend fand ich ihn aber auch nicht; das wüsste ich noch.
Wie die Story wirken auch ein paar CGI eher unrealistisch (die Kutschen, Baunstämme usw., die den Hügel runterfallen), was mich aber nicht so sonderlich gestört hat.
Insgesamt also beim besten Willen keine Sternstunde von Nicolas Cage, der allgemein so schlecht ausgefallenen Kritik kann ich mich aber nicht anschließen, denn der Film unterhält und erreicht damit sein Hauptziel.
7/10 Punkten
Den Film sollte man im O-Ton gucken, denn die Terroristen reden Englisch, Deutsch und Französisch.
Andere Meinungen:
Ø 6,5/10
Sehr schönes Review!
Endlich hört man auch mal etwas positives über Next. Bisher habe ich immer einen Bogen um die DVD gemacht, da sie aber angeblich in der neuen 4für3-Aktion ist, werde ich zuschlagen