Crank (2006)

Crank

Auftragskiller Chev Chellios (Jason Statham) wacht auf und ist so gut wie tot. Ihm wurde ein chinesischer “Cocktail” injiziertder ihn umbringt, sobald sein Adrenalinpegel zu niedrig ist. Chev tut also was er tun muss: er tritt ordentlich aufs Gas.

Da sein letzter Auftrag der Grund für die ganze Sache ist, sucht Chellios seinen Boss auf und begibt sich anschließend auf die Jagd nach Ricky Verona (Jose Pablo Cantillo), der ihm die tödliche Spritze gesetzt hat. In die Geschichte hineingezogen werden außerdem Chevs Freundin Eve (Amy Smart), sein Kumpel Kaylo (Efren Ramirez) und sein Arzt Doc Miles (Dwight Yoakam)…

Jason Statham ist ja sowieso ein ganz cooler und passt daher perfekt in die Rolle des mehr oder weniger sympathischen/lieben Bösen (siehe auch Transporter I & II, Chaos, The Italian Job). Bei Eve würde man sich des Öfteren gerne ein Brett vor den Kopf kloppen, weil sie eine auch im Kopf blonde Blondine ist, was irgendwie zu Chev passt.

Chev Chellios ist mit Jason Statham also perfekt besetzt und auch die skurrilen und sehr speziellen Nebenrollen können überzeugen. Konventionelle Action gibt es tendenziell eher weniger (zeitlich gesehen), was durch das hohe Tempo des Filmsallerdings wieder wettgemacht wird und wenn Action, dann kommt die in Crank aber so richtig fett daher.

Eingesetzte Stilmittel sind Satellitenbilder, Licht und Schatten, Splitscreens, Rückblenden, Standbilder, veränderte Farben bzw. s/w, verschwommene Bilder, stockende SloMos, Zeitraffer, Filmstreifen, Close-Ups, Kameraführung in der Ich-Perspektive und Röntgenzooms, die dem Film positiv dienen und den Plot unterstützen. Der Streifen wird nicht langweilig, weil er sich im Tempo Chevs Adrenalinspiegel-erhöhendem Spurt durch den Tag anpasst.

Ebenfalls angepasst ist die Kameraführung, die super zum Film passt und somit zum optischen Leckerbissen wird. Auch der Soundtrack ist cool und sehr fecettenreich: den einzelnen Szenen sehr gut angepasst.

Brutalitäten werden explizit gezeigt, was die FSK kJ rechtfertgt (die 16er-Version kenne ich nicht).

Ein Film mit viel Speed, den man sich bedenkenlos anschauen kann. Bier aus dem Kühlschrank und Chips aus dem Schrank nehmen und die DVD ab in den Player!
9/10 Punkten

Review von Powerriegel

Kurzreview von horror1966

Wer den Film gut findet, sollte durchaus einen Blick auf die Folgenden Titel riskieren:
Smokin’ Aces
Shoot ‘Em Up

Andere Meinungen:

KiNGU (8/10)
bullion (8/10)
Konna (8/10)

Ø 8,25/10

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