I, Robot
Folgenden Artikel habe ich in der Pfingstausgabe der Saarbrücker Zeitung gefunden:
Macht der Maschinen
Einfallsreicher und dynamischer Film nach Isaac AsimovWill Smith untersucht in diesem Science-Fiction-Film als Polizist den Mord an einem Wissenschaftler und hat dabei einen Roboter in Verdacht.
I, Robot. 2035: Moderne Roboter werden längst ls helfer und Arbeiter im Alltag eingesetzt, die vor allem gefährliche und lästige Arbeiten übernehmen. Obwohl jeder fünfte Amerikaner einen solchen mechanischen Assistenten zu Hause hat, steht der leicht paranoide Polizist Del Spooner vom Chicago Police Department der Robotertechnologie misstrauisch gegenüber. Er glaubt nicht daran, dass man Robotern vertrauen kann und versucht zu beweisen, dass er auch im Jahr 2035 Softwarefehler gibt. Die Entwicklerfirma U.S. Robotics, deren Boss Lawrence Robertson zu den reichsten Menschen des Planeten gehört, steht kurz davor, den ganz neuen Robotertyp NS5 herauszubringen. Die neuen Roboter sind noch schneller, zuverlässiger und präziser beim Erledigen ihrer Arbeiten. Als sich im Firmengebäuder USR der Roboterentwickler Dr. Alfred Lenning anscheinend das Leben nimmt, glaubt Spooner nicht an einen Selbstmord: Er ist davon überzeugt, dass Lanning von einem Roboter ermordet wurde. Und als der Roboter Sonny, eies der neuen NS5-Modelle, vor ihm flüchtet, ist der Verdächtige klar: Sonny hat offensichtlich seinen Erbauer ermordet. Doch Spooners Chef Lieutnant John Bergin stellt die Ermittlungen ein. Auf eigene Faust versucht Spooner nun, den Mord aufzuklären. Zusammen mit der Roboter-Psychologin Susan Calvin findet er nach und nach heraus, dass vielleicht doch nicht alles so ist, wie es zunächst scheint. Denn schon bald entdeckt er, dass sich hinter dem Fall eine Gefahr für die ganze Menschheit verbirgt.
Einfallsreicher und dynamischer Science-Fiction-Film mit einem überzeugenden Will Smith in der Hauptrolle.
Jedenfalls hat dieser Artikel mich dazu bewegt, den Film nochmal anzuschauen (nach über 3 Jahren, sprich nach dem Kinobesuch mal wieder). Auf der großen Leinwand ist er auf jeden Fall um einiges besser, aber auch so natürlich nicht schlecht.
Der Cast im Vordergrund ist sehr gut besetzt (ich wusste schon gar nicht mehr, dass Shia LeBeouf hier eine total nervige Minirolle hat…). Will Smith konnte in der Rolle als cooler Cop ja schon vorher schon in Bad Boys I & II üben. Im Gegensatz zu diesen Filmen kommt in I, Robot aber noch Sarkasmus und Zynismus mit in den Charakter des von Smith gespielten Detectives, was ihm auch nicht schlecht steht. So schafft es Smith, um den Vergleich zu den eben genannten Filmen herumzukommen und seine Rolle von den anderen abzuheben. Auch Susan Calvin ist mit Bridget Moynahan gut besetzt. Bruce Greenwood gibt den zwielichtigen reichsten Mann der Welt überzeugend.
Die Dialoge im Film sind super geschrieben und wissen durch Coolness, Zynismus und Sarkasmus zu amüsieren. Gerade die Wortgefechte zwischen Calvin und Spooner sind teils sehr lustig.
Ein Leckerbissen des Films ist natürlich der Audi RSQ (der auf dem Prototypen des R8 basiert ist, der ja in Iron Man seinen Auftritt hatte). Audi hat sich in keinem der beiden Filme vergriffen, sondern immer einen gewählt, der die Marke sehr gut repräsentiert.
Da wir uns im Jahr 2035 befinden, kommen extrem viele (eindrucksvolle) CGI zum Einsatz. Gerade das führt dazu, dass der Film auf einem Fernseher tendenziell an Wirkung verliert. (Das wirkt sich allerdings nicht negativ in meiner Wertung aus.)
Die Kameraführung überzeugt vor allen Dingen im Endkampf. Hier wechselt die Perspektive ständig und die Kamera dreht sich in alle Richtungen und “schwirrt” um die beteiligten herum (irgendwie finde ich kein so gutes Wort dafür wie das englische “spin”). Wie dem auch sein, an dieser Stelle des Films überzeugt sie am meisten.
Der Film ist zwar immernoch cool, aber ich fand ihn nicht mehr so überzeugend wie beim ersten Mal angucken (die große Leinwand und den Surround Sound mal komplett außer Acht gelassen), weshalb er dann letztendlich gute, aber nicht tolle
8/10 Punkten von mir bekommt.
Danke für die Verlinkung
In der Tat ,ich habe “I, Robot” durchaus kritisch gesehen. Aber Spaß macht er ja auf alle Fälle…