Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes
Im Jahre 1936 beauftragt Hitler alle möglichen Archäologen mit der Beschaffung sämtlicher religiöser Relikte, die im Zusammenhang mit Okkulten stehen.
Archäologieprofessor Dr. Henry Jones, “Indiana ‘Indy’ Jones” genannt (Harrison Ford), ist in seiner Freizeit Schatzjäger. Als er gerade von einem Abenteuer im Djungel Perus zurück kommt, bei dem ihm sein Fund von Dr. René Belloq (Paul Freeman) abgeknöpft wurde, und wieder unterrichtet, wird ihm ein Besuch vom Geheimdienst abgestattet. Dieser ersucht ihn, die Bundeslade zu finden, in der sich die zerbrochenen Tafeln der zehn Gebote befinden, bevor dies Hitlers Leuten – allen voran Belloq – gelingt.
Um den Ort zu finden, an dem sich die Lade seit 3.000 Jahren befindet, bedarf es einem Amulett, das auf einen Stab aufgesetzt wird: dem “Kopfstück des Stabes des Re”. Dr. Jones kennt den Eigentümer des Stückes Dr. Ravenwood und dessen Tochter, seine Ex-Freundin, Marion (Karen Allen). Als er zu ihr nach Nepal reist, um sich das Amulett zu besorgen, sind auch die Deutschen zur Stelle und machen Marions Bar dem Erdboden gleich. Ihr und Indy gelingt allerdings die Flucht mit dem Medaillon, mit dessen Hilfe sie nun die Bundeslade finden wollen…
…
1981 startete DIE Abenteuer-Reihe der 80er Jahre unter der Regie von Steven Spielberg, nach der Story von George Lucas und Philip Kaufman und der Drehbuchadaption von Lawrence Kasdan.
Harrison Ford ist ein supercooler Dr. Jones und passt perfekt in die Rolle des routinierten Abenteurers (und auch in die Rolle des – manchmal leicht verwirrten – Professors). Karen Allens Rolle ist zwar ab und an ein kleines bisschen nervig, sie selbst macht ihre Sache aber sehr gut und spielt die trinkfeste Verflossene von Indy überzeugend. Auch die Bösen sind glaubwürdig und man kauft ihnen ihre Rollen ohne weiteres ab. Damit ist der Film schauspielerisch top besetzt.
Für 1981 sind die Special Effects einfach gigantisch – so gigantisch, dass sie auch heute noch einen Mordsspaß machen, sogar an Charme gewonnen haben und immernoch gigantisch wirken. Außerdem sind sie eine oft kopierte Vorlage für spätere Filme. Mit Indy hat eine neue Dimension von Abenteuern – die Ära von Peitsche und Filzhut – begonnen, die man heute nicht mehr missen will.
Insgesamt ist Jäger des verlorenen Schatzes des glänzenden Beginn der Abenteuer-Reihe um den peitschenschwingenden Archäologen mit Schlapphut. Und für mich der zweitbeste der ersten drei Teile; am Mittwoch wird sich zeigen, wo sich der vierte Teil einreiht. Der erste bekommt auf jeden Fall
9,5/10 Punkten von mir.
Andere Meinungen:
bullion (10/10)
Kaiser_Soze (10/10)
at the movies (9/10)
From Beyond (8/10)
Ø 9,3/10









1 Antwort zu „Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes (1981)“