Smokin’ Aces
Buddy “Aces” Israel (Jeremy Piven, Black Hawk Down, Operation: Kingdom) ist Illusionist und hat Kontakte zu Mafiaboss Primo Sparazza. Als der im Sterben liegt, verlangt er das Herz Israels, das “der Schwede” (vladimir Kulich) ihm beschaffen soll. Neben den FBI-Agenten Richard Messner (Ryan Reynolds, Blade Trinity) und Donald Carruthers (Ray Liotta, Fatale Begierde, Schwerter des Königs) sowie deren Boss Stanley Locke (Andy Garcia, Ocean’s-Trilogie, Black Rain), die Sparazzas Villa überwachen, machen sich noch eine Vielzahl von verschiedensten Auftragskillern (u.a. Alicia Keys, Kevin Durand, Tommy Flanagan (Sin City) und Taraji Henson) und eine Eskorte aus 3 Ex-Cops (Martin Henderson ,Ben Affleck und Peter Berg) auf den Weg zu Israel.
Der versteckt sich nach seiner Entscheidung Sparazza und seine Freunde beim FBI anzuschwärzen mit Nutten und Koks im Penthouse eines Hotels. Er wird zur Zielscheibe aler seiner konkurierenden Jäger, von denen jeder einzelne auf das Kopfgeld aus ist, das Sparazza bereit ist zu zahlen…
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In sehr kurzer Zeit gedreht, teils mit sehr bekannten Schauspielern besetzt ist Smokin’ Aces. Zu den bekannten Schauspielern zählt zum Beispiel Ryan Reynolds, der hier als junger Feldagent, der sich über seine Moral klar werden und einiges einstecken muss, überzeugen kann. Er passt super in die Rolle, die er spielt und schafft es so alles authentisch rüberzubringen, was seine Figur tut, fühlt und durchlebt.
Sein Partner, der erfahrene Part des Teams, wird von Ray Liotta gespielt. Auch er kann – routiniert – überzeugen. Nachdem er schon mehrmals gezeigt hat, dass er den Regel brechenden Cop spielen kann (Cop Land, Fatale Begierde) darf er hier zeigen, dass er auch den durchschnittlichen Agent gut spielen kann.
Alle Killer werden insgesamt sehr gut verkörpert und bieten dem Publikum ein sehr breit gefächsertes Spektrum an Charakteren: von der weiblichen Killerin, die nicht nur mit Knarren sondern auch mit den Waffen einer Frau auf die Jagd geht (Alicia Keys) bis zu den drei vollkommen psychopathischen neonarzistischen Tremor-Brüdern, die wie wild und ohne jegliche Rücksicht alles um sich herum kurz und klein schießen, oder auch mal sägen ist alles dabei. Hier treffen wir auf so viele Typen von Profimördern wie sonst selten.
Effekte und Kameraeinstellungen und -führung können optisch auf jeden Fall überzeugen. Szenenübergänge sind oft gut gewählt und werden sehr geschickt übergeleitet. Mehrmals werden Kontraste (darunter z.B Farbkontraste oder Licht & Schatten) eingesetzt, um den Zuschauer visuell zu überzeugen, was durchaus gut gelingt.
Die Schießereien sind sehr gut inszeniert und können so Punkte einheimsen. Es wird mit verschiedenen Waffen geschossen und durch das Schusswaffentraining, das die Schauspieler vorm Dreh absolvieren mussten, wirkt das ganze sehr authenitisch.
Die Bilder sid- wie auch die Dialoge – gut auf die einzelnen Personen abgestimmt. Diese werden nach und nach vorgestellt. Die charakterbezogene Präsentation ist den Machern sehr gut gelungen, was die Personen großteils in die Mitte des Geschehens versetzt, wo sie auch hingehören. Durch die vielen wichtigen – und somit stärker gewichteten – Rollen, ergibt sich ein dichtes Knäuel von Menschen, was es ermöglicht eine filmische Atmosphäre zu schaffen, die dem Plot entspricht.
Der Plot ist im Drehbuch sehr gut verarbeitet und die Handlungsstränge sind hier sehr gut verwebt worden. Die schwierige Aufgabe alle diese Charaktere unter einen großen Hut zu bringen ist Drehbuchautor und Regisseur Joe Carnahan auf jeden Fall geglückt.
Hier wird schnelle und teils sehr brutale Action geboten (die bei uns erstaunlicher Weise nur mit dem blauen FSK16-Siegel behaftet wurde), die in einer coolen Optik zu überzeugen weiß. Sowohl die bekannten als auch die unbekannten und unerfahrenen Schaupieler (gerade Alicia Keys) können das Publikum in einem gut geschriebenen Drehbuch mit vielen Twists und Handlungssträngen überzeugen. Der Film hat Style.
8,5/10 Punkten (mit steigender Tendenz).
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Wer den Film gut findet, sollte durchaus einen Blick auf die Folgenden Titel riskieren:
Crank
Shoot ‘Em Up
Andere Meinungen:
bullion (6/10)
From Beyond (3/10)
Ø 5,8/10









Ich war von dem Werk ja nicht wirklich beigeistert. Meiner Meinung nach viel zu verfahren erzählt und zu sehr auf gewollte Coolness ausgelegt. Aber schön, dass er dir gefallen hat…
Ich finde, die Coolness hat trotzdem super reingepasst…
Hm, muss die DVD unbedingt mal angucken. Das Steel steht seit einem halben Jahr hier jungsfräulich rum, aber ich komme nie dazu
.
Solltest du wirklich mal machen!
BTW: das Steel ist ja wirklich extrem chic!!