Archiv für September 2008

Wall•E – Becher

Im Kino gab es einen WALLE – Becher zum Film käuflich zu erwerben und dieses Angebos habe ich genutzt. Das Teil fasst einen halben Liter und wird von einer WALL•E-Figur geziert.

Für alle, die nicht neugierug genug sind, um es herauszufinden: es lohnt sich, die Figur hochzuheben, denn darunter befindet sich ein Stempel.

Max Payne

“Zur Feier” des Films werde ich jetzt ma das Spiel spielen, um einen Vergleich anstreben zu können; mal schauen, wie’s abgeht… :)

EDIT: Ich bin für die PC-Steuerung einfach zu dumm, deshalb werde ich nicht selber zocken, sondern meinem Schatz dabei zugucken… :D

WALL•E gesichtet

Gerade komme ich aus dem Kino, wo wir uns WallE angesehen haben. Das Review zum Film folgt, dass er es geschafft hat volle 10 von 10 Punkten einzusacken sei schon an dieser Stelle verraten.

Der Keinohrhase

Im Europa-Park hat mir mein Schatz mit einem Greifarm etwas geangelt…

…und zwar einen Keinohrhasen. :)

Hier gibt’s den Keinohrhasen auf DVD.

Neue Seite

Die angekündigte neue Seite “Filme in Kategorien” steht jetzt online. :)

Max Payne: hammer Trailer

Bis zum deutschen Kinostart der Third-Person-Shooter-Verfilmung Max Payne mit Mark Wahlberg (The Italian Job, Shooter) in der Hauptrolle haben wir noch über acht Wochen Zeit, aber der neue Trailer lässt diese Zeit noch länger erscheinen.

Der Mix aus Realsequenzen und Comicsheet-Ausschnitten ist nicht nur rein optisch absolut gelungen. Insgesamt verspricht der visuelle Vorgeschmack eine Game-Verfilmung, die sich sehr deutlich von der Nobrainer-Ballerschiene distanziert und filmisch gesehen ihr ganz eigenes Flair mitbringt.

Ein Deutscher als Klischee-Ami?

Am 2. Oktober läuft der neueste Film Uwe Bolls (Alone in the Dark, Schwerter des Königs), die Game verfilmung Far Cry in unseren Kinos an. Im Gegensatz zu seinen vorangegangenen Arbeiten dieses Genres hat Boll sein Drehbuch nun näher an der Spielvorlage geschrieben, als dies zuvor der Fall war. Die Hauptrolle in der deutsch-kanadischen Produktion spielt Til Schweiger (Der Eisbär, Der bewegte Mann, Keinohrhasen, Tomb Raider). Wie er sich als Kapitän Jack Carver mit Mutanten und Söldnern herumschlägt, kann dann ab Anfang nächsten Monats beurteilt werden. Einer seiner Gegner, ein schwieriger noch dazu, wird von Ralf Moeller (Held der Gladiatoren, Hai-Alarm auf Mallorca) verkörpert. Ebenfalls mit von der Partie: Udo Kier (Blade)!

Hier gibt es den Trailer zum Film. Und hier geht’s zur DVD.

Von Monstern fehlt im Trailer jede Spur und alles wirkt irgendwie lächerlich: ein 110%iger Nobrainer ist hier also zu erwarten. Immerhin stimmt Carvers Hawaii-Outfit zu 100% mit der Spielvorlage überein…

Anspruchsvollere Gamer sollten, um einer etwaigen Enttäuschung zu entgehen, lieber auf den 20. November warten, an dem Max Payne in unseren Kinos anläuft.

Der Pixar-Streich 2009

Der Pixar-Film nach WALL•E, für 2009, der unter der Regie von Monster AG-Regisseur Pete Docter entsteht, ist bereits mit einem Mini-Teaser im Internet vertreten. “Up” wird den Rentner Carl Fredricksen und den acht Jahre alten Russell  auf ihren Abenteuern begleiten. Diese bestreiten die zwei ungleichen Hauptpersonen in ihrem, mithilfe von Luftballons zum Luftschiff umfunktionierten, Haus.

Freuen wir uns erst einmal auf WALL•E und warten ab, wann uns Pixar den nächsten Happen “Up” füttert, denn der Mini-Teaser ist ja nicht ganz so ergiebig.

Geheimnistuerei um Eagle Eye

Die Macher des Thrillers mit Shia LaBeouf in der Hauptrolle haben der Presse nur die erste Viertelstunde des Films gezeigt, um ihn möglichst lange unter Verschluss zu halten. In der Mischung aus “Der Staatsfeind Nr. 1″, der Bourne-Trilogie und “Auf der Flucht” wird Jerry Shaw (LaBeouf) von einer Mysteriösen Frauenstimme über Handy angerufen und wenig später vom FBI verfolgt. Das alles haben wir schon im Trailer gesehen, ein neuer Hinweis ist jedoch, dass es sich bei der ganzen angelegenheit um einen mysteriösen Verbrechenskomplott handelt.
Wie sich Eagle Eye eigenständig und im Vergleich zu z.B. Der Staatsfeind Nr. 1 oder WANTED schlägt, kann man ab dem 9. Oktober in den deutschen Lichtspielhäusern in Erfahrung bringen.

I Am Legend (2007)

I Am Legend

Robert Neville (Will Smith) ist der letzte Mensch auf Erden, nachdem ein von der US-Army entwickeltes Heilmittel für Krebs die Patienten in Menschenfleisch fressende, lichtscheue Kreaturen verwandelt hat. Da er das Virus erschaffen hat, ist Neville in New York geblieben, wo er im Labor seines Kellers forscht. Versuchsobjekte fängt er tagsüber in Fallen um die Schlafplätze der Zombies. Jeden Tag geht er in die Videothek, um einen neuen Film auszuleihen und redet dabei mit Schaufensterpuppen, die er getauft und dort aufgestellt hat. Begleitet wird er von seinem Hund Sam und seiner Waffe. Jeden Tag sendet er eine Nachricht über Funk und ruft darin jeden überlebenden Menschen auf, zu ihm zu kommen: er bietet Verpflegung und Schutz an…

I Am Legend lebt vor allem von einem: seinem Hauptdarsteller. Ohne Will Smith hätte der Film nichts, das das Publikum hätte beeindrucken können. Der Name des Schauspielers ist ein Publikumsmagnet und für einen Film wie diesen ist ein solcher Name auf dem Filmposter die einzige Möglichkeit, die Kasse klingeln zu lassen. Hier findet eine One-Man-Show im wahrsten Sinne des Wortes statt, in der Will Smith es schafft zu retten, was zu retten ist. Allerdings ist das bei dem Drehbuch nicht besonders viel.

Der Film wird schnell langweilig. Der Alltag Nevilles ist zwar Monoton und quasi eine Endlosschleife, das ganze hätte filmisch jedoch ansprechender umgesetzt werden müssen. Wenn es anderen Filmen wie z.B. Nicht Auflegen! oder Das Fenster zum Hof, die in einem einzigen Raum spielen und auf eine Person fokussiert sind, enorm viel Spannung aufzubauen, kann man dieses Potenzial ja wohl auch einem Film zuschreiben, in dem der Person eine ganze Stadt zur Verfügung steht.

Genmutierte Menschen, die zu blutrünstigen Kannibalen mutieren sind nun wirklich nichts neues in Filmen und I Am Legend wird den sich daraus ergebenden Ansprüchen keinesfalls gerecht. Sogar die “Shaun of the Dead”-Zombies sind intelligenter als die dieses Streifens und deren Aussehen ist gerade mal mittelmäßig. Intelligente Ansätze bleiben Ansätze, weil der zweite Teil ihrer Handlungen so dümmlich ist, dass ihnen das kurz zuvor zugesprochene Maß an Intelligenz sofort wieder aberkannt werden muss.

Die bewegendste Stelle im Film ist der Tod Sams, der Robert letztendlich vollkommen allein zurücklässt. Anschließend ist die Grundlage für derartge sentimentale Ausflüge allerdings niht mehr existent, welhalb auch keine weiteren auftauschen.

Rückblenden – Erinnerungen und Träume Roberts – sind schnell geschnitten und verwirrend. Der Zuschauer sieht zu oft das Selbe, bevor die exponentiell ansteigende Kurve zur Verfügung gestellter Informationen einen zufriedenstellenden Punkt erreicht. Sie bieten die einzige Abwechsung zu Nevilles tristem Tagesablauf und reichen trotzdem nicht aus, um den Zuschauer zufriedenzustellen. Hierzu hätten sie gezielt Spannung aufbauen müssen, anstatt das Publikum durch noch mehr Monotonie zu verärgern.

Religiöser Fanatismus ist etwas, das ich in Filmen nicht ausstehen kann und nach Der Nebel bestätigt mich auch I Am Legend in dieser Einstellung. Das ganze Gerede über Vordehung und die Führung durch Gottes Hand, das die Frau mit dem Holzkreuz am Rückspiegel von sich gibt, kann man sich nicht lange anhören und das dazu passende Ende ist dem entsprechend einfach schrecklich. Die Metapher der Himmelspforte ist wirklich too much für einen vorher so wissenschaftlichen Film über einen Forscher, dessen ach so heroisches Ableben viel zu aufgesetzt ist. So wird das Publikum nicht etwa beeindruckt, sondern denkt höchstens “Na super, das soll ein Blockbuster gewesen sein?”.

Warum I Am Legend im Vorfeld hoch gelobt und angepriesen wurde finde ich absolut nachvollziehbar. Warum die Kritiken nach dem Kinostart allerdings nicht amgeschlagen sind, finde ich doch sehr verwunderlich. Der Name “Will Smith” ist wirlich das einzige, das an diesem Film locken kann. Wer Fan des Schausielers ist und sich deshalb vorgenommen hat alle seine Filme zu sehen, der wird auch um diesen Virus-Film nicht herumkommen, jeder andere sollte sich allerdings überlegen, ob er seine kostbare Zeit nicht lieber sinnbringender verwenden möchte.
5/10 Punkten.

zur DVD

Andere Meinungen:

bullion (7/10)
Konna (7/10)
Dominik (7/10)
Kaiser_Soze (6/10)
ment0r (8/10)

Ø 6,7/10

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05.05.09 - Walzer mit Bashir
12.05.09 - Im Winter ein Jahr
19.05.09 - Bolt - Ein Hund für alle Fälle
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