T4Xi
Einige Jahre sind nach “Taxi 3″ verstrichen und die Kinder von Daniel (Samy Nacery) und Émilien (Frédéric Diefenthal) sind herangewachsen und ins Alter von Fußball und Computerspielen gekommen.
Die Einheit Émiliens beschäftigt sich jetzt mit “Sicherheitstransporten” von V.I.P.s und Kriminellen. Nachdem das Team um Commissaire Gibert (Bernard Farcy) Djibril Cissé sicher ins Stadion von Marseille verfrachtet hat, ereilt auch schon der nächste Auftrag die Ansammlung von mehr oder weniger unfähigen Polizeibeamten: sie sollen fünf Stunden lang den Staatsfeind Nr. 1 Frankreichs, einen Belgier (Jean-Luc Couchard), verwahren.
Während Petra (Emma Sjöberg-Wiklund) einen geheimen Undercover-Auftrag ausführt, setzen Daniel und Émilien alles daran den Belgier wieder einzufangen, nachdem Alain (Edouard Montoute) und Émilien ihn haben laufen lassen.
Aufgrund der Dummheit Giberts und falschen Haaren und Bärten gestaltet sich dieses Unterfangen in Algerien allerdings als eher tückische Angelegenheit…
…
Laut DVD-Cover handelt es sich bei T4Xi um den besten Teil der Reihe. Dem kann ich mich nicht anschließen. Der Film ist zweifellos sehr lustig – ich habe ordentlich lachen müssen -, aber den dritten und den ersten Teil kann der Film dennoch nicht toppen.
Die Kinder der beiden Hauptpersonen sorgen in ihrer On-Screen-Time für Lacher und ernten dafür Sympathie.
Daniels neues Taxi wird nur am Anfang ein Mal präsentiert (beim Chauffieren Cissés) und im Rest des Films liegt des Fous nicht mehr auf dm AUto wie bei seinen Vorgängern.
Mit seinen 90 Minuten ist der Film ein kurzes Spektakel, das sich aber trotzdem sehen lassen kann – und sollte!
Genau wie bei allen anderen Taxi-Filmen gilt auch hier: auf Französisch gucken wenn möglich!
Vor allem im ersten Teil des Films gibt es ein paar gelungene Bild- und Scenenübergänge. DIe Fußball-regiert-Marseille-Eineitung ist auch sehr gut. Das Mitwirken Cissés hat den Film entscheident beeinflusst: schon alleine die Gestaltung des Covers lässt nicht an Terroristen oder Belgier denken.
Eben diese sorgen hier – vor allen Dingen im Endspurt – für Action und Schusswechsel, die es in sich haben. Getoppt werden sie nur vom unter Kokaineinfluss stehenden Gibert. Petra darf kurz vor Schluss noch ein paar ihrer Kampfkenntnisse und -fähigkeiten anwenden, was Émilien ausabden muss.
Marion Cotillard (La Vie en Rose) konnten die Macher im vierten Teil nicht nochmals für die Rolle der Lilly gewinnen. Ihr Charakter wird deshalb nur von Daniel erwähnt, kommt aber sonst nicht vor. Ihr Vater, Général Bertineau (Jean-Christophe Bouvet), dagegen schon. In seiner üblichen Carmouflage-Kampfmontur sorgt auch er für Spaß beim Zuschauer.
Jen-Luc Couchard spielt den belgischen Terroristen gut und durchgeknallt genug, um witzig rüberzukommen und Petra in die Zwickmühle zu zwängen, in der sich hr Mann in Teil 3 befand.
Émilien ist so schwer von Begriff wie vorher und noch erklärungswütiger was eindeutige Ungereimtheiten angeht.
Insgesamt weiß T4Xi ncht zu enttäuschen und erweist sich als würdiger Teil der Reihe. Dafür bekommt er
8/10 Punkten.
Hier geht es zu den Bildern der französischen DVD im Schuber.









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