Gerade bin ich aus der Vorpremiere des 22. Abenteuers 007s nach Hause gekommen und kann berichten, dass der Film mich sehr, sehr positiv überrascht hat. Wer meine Beiträge zu Ein Quantum Trost mitverfolgt bzw. gelesen hat, der weiß, dass ich dem Film eher skeptisch gegenüberstand und mich nicht so sehr auf die Sichtung des Streifens gefreut hatte wie bei allen anderen Bonds.
Ausschlaggebend hierfür waren vor allen Dingen die Trailer, die eine Mischung aus Jason Bourne und Hitman vermuten ließen. Glücklicherweise trifft weder das eine, noch das andere auf den Film zu. Die Bourne-mäßige Szene ist kein Dauerzustand und mit der dicken Knarre läuft der britische Agent nur in den Trailer – nicht aber im Film – durch die Wüste.
Der zweite Bond-Film mit Daniel Craig in der Hauptrolle kann schon ab der Eröffnungssequenz überzeugen, in der die Fetzen und die Autos fliegen. Der neue Bond-Song von Jack White & Alicia Keys hat mir im Film besser gefallen als im Musikvideo, obwohl ich die Song-Sequenz nur mittelmäßig fand. Letzteres dürfte daran liegen, dass der Fokus hier nicht auf den weiblichen Silhouetten, sondern auf James Bond selbst liegt – ganz anders als in den zwanzig ersten Teilen. Dann begeht der Film gleich zu Beginn einen weiteren – ungeheuren – Stilbruch: die “Gun Barrel Sequence” (Pistolenlauf-Sequenz), die seit Liebesgrüße aus Moskau ein fester Bestandteil und ein Merkmal der 007-Reihe ist, wird einfach weggelassen. Für Bond-Fans einfach unfassbar, am Ende werden sie dann aber doch noch zufriedengestimmt: zum Glück!!
Insgesamt bekommen wir mit Quantum of Solace einen Action- und Explosionsreichen Agentenstreifen serviert, dessen Hauptperson an keiner einzigen Stelle des Films keinen Kratzer hat; an einer sogar weint. Daniel Craig bleibt der harte Bond und auch wenn es im Mittelteil so scheint, als könne er sich zu einem nicht ganz so harten Typen wandeln, wird man letztendlich trotzdem feststellen, dass alles, was nicht tötet, nur noch härter macht. Im Abspann wird dann noch die freudige Nachricht eingeblendet, die jeder lesen will: James Bond will return.
Mein Review gibt es hoffentlich schon morgen – wenn ich es schaffe – hier zu lesen. Jetzt schlafe ich noch eine Runde drüber; gute Nacht!









War eben in der Vorpremiere!
Der schlechteste Bond seit Jahren. Die Regie eine Katastrophe!
Wenn der nächste genau so wird, war ich die längste Zeit Bond-Fan!
Umfassbar so eine beschissene Story, schlechte Bilder!
Das einzigst positive war das Bondgirl!
Nicht empfehlenswert!
Vielleicht könntest du ja das “schlechte Bilder” noch ein wenig genauer ausführen…?
Das Bondgirl ist natürlich Geschmackssache, da lasse ich euch Männer drüber duskutieren (das zweitplazierte Bondgirl finde ich allerdings nicht besonders attraktiv).
Was war für dich denn “so [beschissen]“ an der Story? Meiner Ansicht nach hätte man “Quantum” zwar gerne etwas weiter ausleuchten können, aber ansonsten bin ich sehr zufrieden und finde den Film insgesamt sogar besser als seinen Vorgänger.
insgesamt sogar besser als seinen Vorgänger.
Was ja auch nicht schwer ist.
Ich werde ihn mir noch angucken.. mhh ich war ja immer am zweifeln das Craig Brosnan ablöst, aber den Titel Theme finde ich irgendwie total unpassend.
Mal sehen wie er im Film auf mich wirkt..
Was ich auch nicht verstehen kann, sind so Sachen wie mit dem “Martini”. Jetzt trinkt der Gute da Smirnoff ?!
Nur weil es für die Jugend verpackt werden soll ?! .. Ich gehör selber zu der Zielgruppe, aber dann doch bitte die Sachen lassen die Bond über die Jahre erst zum Bond gemacht haben.
Brosnan hat auch schon Smirnoff getrunken – ist ja schließlich Vodka-Martini, was der gute Mann schlürft.
Ich habe das Review um kutz vor Null Uhr endlich fertig bekommen…
Da steht auch so einiges über “die Sachen[, ...] die Bond über die Jahre erst zum Bond gemacht haben” drin…