Death Race

Weil das Betreiben von Gefängnissen dem Staat zu teuer geworden ist, wurden alle diese Einrichtungen an Privatleute abgetreten, die sie gewinnbringend nutzen. Die Schlimmsten der schlimmen Verbrecher werden nach Terminal Island gebracht, ein Gefängnis im Besitz von Warden Hennessey (Joan Allen, Die Bourne Verschwörung, Pleasentville, Face/Off). Die Gefängnisdirektorin hat – nachdem einfache Kämpfe keine befriedigenden Einschaltquoten mehr brachten – Death Race ins Leben gerufen. Bei diesem Autorennen fahren die Insassen um ihre Freiheit: wer fünf Rennen für sich entschieden hat, kommt frei.
Der viermalige Sieger “Frankenstein” hat beim letzten Rennen das Zeitlche gesegnet und daher lässt Hennessey dem ehemaligen Renn fahrer Jensen Ames (Jason Statham, Transporter, Crank) den Mord an dessen Ehefrau anhängen, um ihn in ihr Etablissement zu bekommen, Ames soll Frankenstein ersetzen und um seine Freiheit fahren. Hierbei steht ihm Frankensteins Team bestehend aus Coach (Ian McShane, Scoop – Der Knüller), Lists (Frederick Koehler) und Gunner (Jacob Vargas, Traffic – Die Macht des Kartells) zur Seite. Das ist auch bitter nötig, denn mit 14K (Robin Shou), Pachenko (Max Ryan) und allen voran Frankensteins Erzrivalen Machine Gun Joe (Tyrese Gibson, 2 Fast 2 Furious) hat er einige zähe Gegner in gut gepanzerten Kisten mit ordentlich Wumms…
…
Die Handlung von Death Race ist zwar nicht komplett irrelevant, aber sehr nebensächlich. In erster Linie geht es um das Rennen, die Fahrer und die Autos. In der Tat wird dem Zuschauer während der einzelnen Rennetappen mit viel Action, Stunts und Spielereien rund um die Autos gefüttert. Der rasante Einstieg in den Film, der Frankensteins letztes Rennen zeigt, gibt also von Anfang an den Ton an. Special Effects und das Rennenan können also souverän punkten.
Schauspielerische Glanzleistungen sind hier natürlich weder zu suchen, noch zu finden. Jason Statham haut – wie immer – ordentlich auf den Putz unt tritt – wie als Transporter – aufs Gas. Seine Mitfahrerin ist unwichtig, Joan Allen spielt die Gefängnisdirektorin so uunsympathisch wie möglich, aber nicht gerade überwältigend gut. Tyrese Gibson kennen wir auch schon als Fahrer – aus 2 Fast 2 Furious. In Death Race ist sein Charakter, Machine Gun Joe, nicht mit persönlichen Hintergründen behaftet und daher hat auch er nicht viel zu schauspielern.
Das Kernelement des Storytwists fand ich relativ vorhersehbar, allerdings ging das nur mir so; unterhaltsam fand ich es aber dennoch. Auch das Ende war dann auf den letzten Metern schon mehr als nur zu erahnen (auch hier war ich die Einzige, die dieser Meinung war), das sollte man also nicht unbedingt verallgemeiner, sondern lediglich den Unterhaltungswert vermerken.
Das Death Race dient zur Bereicherung der Gefängnisdirektorin und der einzige Weg dieses Ziel zu erreichen ist Entertainment. Damit ist die Aufgabe des Films die selbe: den Zuschauer unterhalten. Und diese Anforderung kann Death Race meistern – sogar sehr gut und dafür verdient er sich
7/10 Punkten.
Sicher Dir den Film hier auf DVD!!









0 Antworten zu „Death Race (2008)“