Der Selbstjustizthriller mit Liam Neeson in der Hauptrolle ist zwar spannend, aber dennoch ungereimt, und er legitimiert das (doch sehr blutige) Vorgehen abseits des Gesetzes – zu sehr. Nun gut, dass diese Art der persönlichen Vergeltung gutgeheißen wird, ist für dieses Genre nunmal so. Was mich an 96 Hours gestört hat ist vielmehr die Tatsache, dass die Amerikaner sich im bösen Europa (in das die Terroristen aus dem Ost-Westen einfallen) alles erlauben können. Der Film will dies rechtfertigen, damit habe ich allerdings ein Problem, denn derartige Propaganda für – das ach so tolle – Amerika, angeblich freies Land der unbegrenzten Möglichkeiten, lehne ich wehement ab.
Der Film bietet neben der Spannung und der Gewalt auch ein Paradebeispiel für eine Vollblut-Bitch (blöd eigentlich, dass so ein dummes Ding auch aus Amerika kommt…). Durch die solide Action und handfeste Fights bringt es der Film – trotz zu viel sinnloser Gewalt – dann doch noch auf
6/10 Punkten.
Andere Meinungen:
C.H. (3/10)
Ø 4,5/10









Senf-Dazugeber: