Lakeview Terrace beschäftigt sich gleich mit zwei Themen: schwarzen Rassisten, bzw. der Vermischung und dem Zusammenleben von Schwarzen und Weißen, und Polizisten, die ihre Stellung für linke Zwecke missbrauchen. Aber obgleich der Film sich mit diesen Themen auseinandersetzt, hat er keinerlei Aussage.
An allen Ansatzpunkten für tiefgehendere Aspekte wird Halt gemacht, man geht ein paar Schritte zurück und läuft weiter in eine Richtung ohne Handlung und weiterführendes Geschehen, das zu Thematik beitragen würde. Darunter fällt zum Beispiel, dass die Tochter des schwarzen Rassisten sich in einen Weißen verguckt hat. Wenn dies schon erwähnt wird, dann sollte man es auch weiterführen und nicht zur Sackgasse verkümmern lassen.
Alles in allem zeigt der Film dann doch nur einen kindischen Nachbarschaftsstreit, der aus den Fugen gerät, weil ein Polizist meint, sich alles erlauben zu können.
Dann steht Aussage gegen Aussage und an dieser Stelle wird es sich nach der Farbe entscheiden…. Und die gewinnende Farbe ist nuneinmal blau.
Viele sinnlose Abweichungen vom blassen Pfad und die Abwesenheit einer richtugen Handlung und einer Aussage lassen den Film im Treibsant untergehen wie einen Bösewicht im Abenteuerfilm. Zum Langweilen taugt der vorhersehbare Film sicher etwas, ansonsten sollte man ihn allerdings im DVD-Regal stehen lassen – gerade wenn man Samuel L. Jackson sonst gerne auf seinem Bildschirm sieht.
4/10 Punkten.
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Lustig, ich habe mir den auch grade vor ein paar Tagen angesehen. Fand ihn (leider) auch schwach, aus denselben Gründen, die du anführst – vorhersehbar und einfach zuviele Baustellen, die dann aber doch nicht wirklich ausgeführt werden.