The International

In dieser Geschichte um die Verstrickung von Banken, Regierungen, Kriegen, Steueroasen und internationalen exekutiven Organen gibt Clive Owen den Ritter der Gerechtigkeit. Außerdem mit dabei sind Naomi Watts und Armin Müller-Stahl, die im letzten Jahr gemeinsam in Tödliche Versprechen – Eastern Promises im Kino zu sehen waren.
Der Film dreht sich also um die dreckigen Geschäfte einer Bank, denen Interpol auf den Grund gehen will, bzw. für die Beweise gesucht werden. Als größtes Problem erweist sich dass jeder stirbt, der zu tief hinter die Fassade des Kreditinstitutes blickt, das offensichtlich Deckung von staatlichen Organen bekommt.
Die Aussage des Films ähnelt der von Lord of War, in dem klargestellt wird, dass Waffen immer gebraucht werden und die Regierungen dieser Welt die Eindämmung dieses “Wirtschaftszweiges” niemals zulassen werden. In The International geht es nict um Waffen, sondern um Schulden, die Aussage verändert sich aber nicht: Banken kontrollieren die Schulden und wer die Schulden kontrolliert, kontrolliert alles; und weil die Regierungen in dieses Netz verstrickt sind, werden sie dessen Zerstörung niemals zuassen.
In The International geht es aber auch blutig zu: den Höhepunkt des Films bildet eine bleihaltige Schießerei mit vielen bösen Jungs. Auf der Ebene der Spannung geht es um den Abschluss des Falles durch die Sicherstellung handfester Beweise, was die Spannungskurve atsächlich in gewissem Maße positiv beeinflusst. Leider ist der Film kein Bisschen kurzweilig – im Gegenteil: die knappen zwei Stunden Laufzeit sind gefühlt schon in der Mitte des Films erreicht, was sich nicht positiv auswirkt.
So wird einiges an Spannung eingebüßt und das Ende ist leider ein enttäuschendes. So schafft es The International nur auf
6,5/10 Punkten.









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