Eden Lake ist ein Film, dessen Horror darauf basiert, wie Menschen miteinander umgehen. Er zeigt einige der schlimmsten Ausgeburten der Asozialität und deren Sog.
Manchmal muss man sich wirklich fremdschämen bzw. kann die Aktionen der Protagonisten nicht so ganz nachvollziehen. Hass entwickelt man für die Unruhestifter und Übeltäter – vor allen Dingen natürlich für deren Anführer. Diejenigen, die sowieso der Ansicht sind, dass man manchen Leuten untersagen sollte sich vortzupflanzen, die wirk Eden Lake in ihrer Position bestärken.
So stützt sich der Film eher auf die Schiene des psychischen Terrors als auf Ekel oder Schock und fährt damit sehr gut. Wenn man den brutalen Jugendlichen aus dem Film im echten Leben begegnen würde, wäre die Flucht wohl die sofortige Reaktion auf diesen Umstand. Im Film flieht das Paar natürlich nicht – sonst gäbe es ja auch keinen Horror-Streifen. Aber wer mich nzw. diesen Blog kennt, der weiß, dass ich mich an genau dieser Stelle immer tot-/fremdschäme.
Für eine recht solide Leistung auf dem Bildschirm bekommt Eden Lake (der übrigens nichts mit Eden Log zu tun hat)
6,5/10 Punkten.









Senf-Dazugeber: