The Strangers bietet mit Liv Tyler in der Hauptrolle einen Grund zum Ausleihen bzw. Kauf des Films, allerdings entpuppt er sich dann doch als einer der Horrorstreifen, die die Welt wirklich nicht braucht.
Da kommt eine Frau, die man fast schon verachten muss, nachdem sie den Heiratsantrag ihres Freundes abgelehnt hat, weil sie “[nicht weiß was los ist]“, mit eben diesem Nicht-Verlobten in ein abgelegenes Haus und eine merkwürdige Frau klopft an die Tür.
Weil jetzt eh alles krieselt, fährt der Mann alleine Kippen kaufen und die komische Frau kommt wieder. Die Frau drinnen kriegt Angst und das eskaliert, als ein Mann mit einem weißem Sack auf dem Kopf vorm Fenster steht.
Leider arbeitet der Film mit nichts anderem als weißen Masken/Säcken und wer fürchtet sich schon (bzw. noch) davor? In Das Waisenhaus war der Sack auf dem Kopf super, allerdings gab es da noch viele andere Mittel, die daraus einen guten Streifen machten.
Ansonsten ist alles an dem Film genau so bleich blass wie die Masken. Keine Schockmomente, keine Überzeugenden Aktionen, Reaktionen und Handlungen; dafür aber viele ausschießlich vorhersehbare. The Strangers ist also sehr langweilig und der Anfang, der das Ende bereits beinhaltet, trägt nur noch mehr zur Vorhersehbarkeit bei.
So schafft es dieser schwache Streifen, dem ich das Prädikat “Horror” auf keinen Fall zuschreiben kann auf erschütternde
0/10 Punkten.
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