Drei sich vollkommen unbekannte Menschen treffen in einem Aufzug aufeinander – und das blöde Ding bleibt stecken. Jeder will unbedingt aus aus der hängenden Blechkiste, weil er etwas ungeheuer wichtiges zu erledigen hat. Der Stoff bietet also eine hervorragende Grundlage für einen nervenaufreibenden Film, der den Protagonisten und den Zuschauern auf die Psyche schlägt.
Das Cover verrät bereits, dass sich ein Mörder unter den drei Eingesperrten befindet: kein guter Schachzug. So dramatisch ist es aber auch nicht, denn selbst wenn man dies vorher nicht gelesen hat kommt man schnell darauf, dass der Typ ein psychopathischer Killer ist.
Aber auch die Geschichten der anderen beiden Personen können nicht vollends überzeugen. Keiner der Charaktere ist so sympathisch, dass man ihn als Sympathieträger bezeichnen könnte. Die Geschichte des Psychopathen wird als letzte von allen beleuchtet, wobei man sich hier nur noch fragt, wie der Mann eigentlich tötet.
Die Vorgeschichte und sein Vorgehen zur Anlockung seiner Opfer ist eher langweilig, der perverse Akt der Vergewaltigung und Tötung wird dafür so explizit gezeigt wie es wirklich nicht nötig gewesen wäre. Hier kann man kaum noch von Ekel regen, da es vielmehr die pure Abneigung ist, die im Zuschauer aufkommt.
Ungereimtheiten und ein sehr vorhersehbares Ende runden den Film ab, der seine
3/10 Punkten
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hauptsächlich den Geschichten der anderen beiden Eingesperrten zu verdanken hat.









Senf-Dazugeber: