Eigentlich, das heißt nach dem gleichnamigen Roman, hätte es sich bei Illuminati um ein Prequel zu The DaVinci Code handeln müssen, allerdings ist daraus ein Sequel geworden. D.h., dass sich die eine oder andere kleine Anspielung auf den vorangegangenen Film eingeschlichen hat.
Punkten kann der Film unter anderem durch einige beeindruckende Kamerafahrten und dem damit einhergehenden Sound (gepriesen sei unser THX-Kino!
).
Aber auch die Story kann überzugen. Zwar ist sie (natürlich) nich so tiefgründig und weit gefächert wie in der Vorlage von Dan Brown, dennoch aber adäquat für die Kinoleinwand umesetzt. In den ungefähr zwei einviertel Stunden Filmlaufzeit wird dem Zuschauer die Handlung des doppelten Zitraumes dargestellt, weshalb es durchaus rasant zugeht – wenn der Professor nicht gerade die Archive des Vatikans durchstöbert. Auch das Ende ist weniger ausführlich als das des Buches, was man aber durchaus verschmerzen kann.
Selbst für diejenigen, die das Buch gelesen haben, ist der Film durchaus empfehlenswert. Natürlich kenn man unter diesen Umständen schon von Beginn an das Ende, die Guten und die Bösen; aber wenn man die Fähigkit besitzt diese Tatsachen auszublenden oder zumindest in den Hintergrund wandern zu lassen, stört die “Belesenheit” an dieser Stelle nicht den Filmgenuss.
Über Tom Hanks als Professor Langdon scheiden sich immernoch die Geister – ich empfinde ihn auch im zweiten Teil als passende Besetzung. Auch der Rest der Schauspielerriege fällt nicht negativ ins Auge. In letzter Zeit in so manchem Streifen mit von der Partie ist Armin Müller-Stahl; so auch in diesem Film – in einer passenden Rolle.
Wie im Buch zu lesen bekommt man auch im Film verschiedene Sprachen (Italienisch, Französisch, etwas Spanisch, etwas Englisch) auf die Ohren – sogar mit Untertiteln.
Insgesamt ist Illuminati (endlich) mal wieder ein Film, der sich lohnt und kassiert dafür
8/10 Punkten.
Andere Meinungen:
at the movies (5/10)
bullion (6/10)
Ø 6,3/10









Senf-Dazugeber: