Gerade habe ich in einem Artikel auf Spiegel-online sowie in einem Focus-Artikel (jeweils über die aktuell stattfindende internationale Konferenz The Cultures of James Bond an der Universität des Saarlandes) die gleiche Passage über mich gefunden und musste feststellen, dass meine Aussage komplett falsch wiedergegeben wurde. (Iregendwoher müssen die bösen Vorurteile gegen die Presse/Reporter/Joirnalisten ja kommen
).
Hier also der Ausschnitt beider Artikel:
[...]
Nicht nur Bond-Forscher sind zur Konferenz gekommen. BWL-Studentin Isis Martinsen ist schon seit ihrer Kindheit Bond-Fan, auch wenn sie sich damals immer vor Angst unter dem Tisch versteckt hat, wie sie sagt.
[...]
Von wegen Angst: die Bond-Filme waren so spannend und faszinierend, dass ich auf gar keine Fall weggucken konnte – dann hätte ich ja etwas verpasst! Der einzige Grund dafür, dass ich sie unter dem Tisch gesehen habe – und nicht auf dem Sofa – war derjenige, dass mein Vater es mir nicht erlaubt hatte; schließlich war ich noch zu jung für die Filme. Also präparierte ich mein Bett mit Kissen unter der Decke und einer blonden Puppe auf meinem Kopfkissen (so, dass man nur die Haare sehen konnte), um den Eindruck zu erwecken ich würde schlafen.
In Wirklichkeit saß, bzw. lag, ich unterm Wohnzimmertisch und schaute meinen ersten Bond-Film: Goldfinger. Dieser ist – vermutlich gerade weil es der erste war – auch heute noch mein liebster Teil. James Bond – und auch Gert Fröbe als Auric Goldfinger, die Schauplätze, Q und seine Spielereien und natürlich der Aston Martin DB5 faszinierten mich so sehr, dass ich die Ich-Verstecke-Mich-Unter-Dem-Tisch-Strategie fortführte bis ich die Filme auch autorisiert sehen durfte. Inzwischen habe ich – natürlich – alle Bond-Filme gesehen, das 007 Scene it?-DVD Quiz in einem Zug gewonnen und meine DVD-Sammlung bezüglich Bond mit Accessoires versehen (mehr dazu).
Deshalb nehme ich an der Bond-Konferenz teil – aufgrund der Faszination; Angst hat damit nun wirklich nichts zu tun (gehabt)!









Senf-Dazugeber: