Eigentlich war der Film gar nicht sooo schlecht… aber nach Underworld sowie etlichen Draculaverfilmungen und -parodien ist er leider nicht mehr überraschend und innovativ genug für eine wirklich gute Wertung.
Die Story um (Erzengel) Gabriel Van Helsing unterscheidet sich zwar von den gängigeren Geschichten um den Transsilvanischen Vampirvater, dennoch weist das Skelett des Films deutliche Parallelen zu früheren Produktionen auf.
Die Gadgets und das Grundmodell der Auftraggeber können mit dem bekanntesten Geheimagenten der Welt, James Bond, verglichen werden. Diesen Umstand erläuterte Dr. Lena Steveker (Universität des Saarlandes) auf der Konferenz The Cultures of James Bond am letzten Wochenende, wobei der Vergleich Carl <-> Q den überzeugendsten Part bildete. Genau das war auch der Grund für meine Sichtung des Films.
In puncto Aussehen wird hier bei Vampiren und Werwölfen gleichermaßen noch eins draufgesetzt, was die Bösartigkeit dieser Wesen unterstreicht – anders als bei Underworld, in welchem die Vampire deutlich freundlicher dargestellt werden als die Werfölfe.
Mit der Verwendung von Frankeinsein(s Monster) und Dr. Jekyll/Mr. Hyde schlägt Van Helsing auch Brücken zu anderen Geschichten – erweitert seinen Rahmen. Wenn man den Streifen, gerade auch vor diesem Hintergrund, einmal isolierter betrachtet, dann kann man ihm durchaus mehr Punkte geben als die meisten Kritiker. Mit anderen Worten: auf der isinesunshine-Skala klettert Van Helsing auf
6/10 Punkten.










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