Wirklich kaum zu glauben…

DVD-Showroom: Reviews, Filme, Kino, Pics, …
Wirklich kaum zu glauben…

Hangover ist zwar keine Komödie, bei der man über die gesamte Laufzeit lachen muss, dennoch aber eine sehr lustige – gar die (bis jetzt) lustigste des Jahres.
Gemeinsam mit den drei gedächnislosen Männern deren Nacht zu rekonstruieren – ohne dabei vom Regisseur eher behelligt zu werden als sie selbst- macht es spannender für den Zuschauer und bindet ihn so eher an den Film.
Das ganze Gefüge aus, zur Rekonstruktion des Junggesellenabschieds beitagenden, Handlungssträngen und dubiosen Vorfällen am nächsten Tag ist durchdacht und gelungen verwoben, wird dabei aber nicht zu einem verworrenen und Verwirrung stiftenden Knäuel, was für das Drehbuch spricht.
Insgesamt eine Komödie, die man (und auch frau) sich ruhig anschauen kann. Dies wird durch die Wertung bestätigt: Hangover verdient sich
7/10 Punkten.

Carla (Claudia Karvan, Star Wars: Episode III) wird von ihrem (Noch-)Ehemann Peter (Jim Caviezel, Déjà Vu) zu einem langen Camping-Wochenende überredet. Eigentlich hat sie aber keine Lust auf Surfen, Peters Kumpel und dessen dumme Freundin. Immerhin die beiden letzteren muss sie nicht ertragen, da das Paar (d.h. Peter) sich verfährt und in der unberührten Natur landen.
Der Natur passt das überhaupt nicht in den Kram, denn Peter schießt just for fun mit Gewehr und Harpune uns wirft seinen Müll in die Landschaft, während Carla alle sich ihr näherenden Ameisen vernichtet und einen Baum mit Abwaschwasser düngt. Kein Wunder also, dass das idyllische Grün versucht seine Besucher loszuwerden – tot oder lebendig (aber lieber tot)…
…
Long Weekend baut eine Atmosphäre auf, in der man jeden Augenblick damit rechnet, dass etwas passiert. Aber es passiert lange Zeit nichts, sodass die Spannung sich anhäufen kann.
Der Film ist nicht nur ein Horror-Thriller, in dem Mutter Natur ihre dunkle Seite zeigt, sondern auch ein Drama. Denn die Ehe der beiden Protagonisten liegt offensichtlich schon seit lägerem im Argen. Warum genau zeigt sich dem Zuschauer erst recht spät und auch für die beiden betroffenen wäre eine frühere Aussprache besser gewesen. Dass der Zuschauer so lange in Ungewissheit bleibt, wirkt sich aber positiv auf die Spannung aus.
Die Natur wird hier im Wesentlichen durch mieses Wetter und eine Seekuh repräsentiert, wobei man sich bei letzterer darüber streiten kann, ob sie nun mehr zum Horror oder doch eher zu einer kleinen Komödienkomponente beiträgt…
Am Anfang ist der Hingucker des Streifens der Hauptdarsteller – Jim Caviezel. Als er zu Anfang aus seinem Auto steigt sieht er von der Seite aus wie George Clooney, dann wie Christian Bale. Es ist also lustiges Ähnlichkeits-Raten angesagt, denn die zwei eben genannten Personen sind nicht die einzigen, die sich in Caviezels Gesicht wiederfinden.
Insgesamt kann man den Gang in die Videothek für Long Weekend als lohnend bezeichnen – auch wenn es sich hierbei nicht um einen Hollywood-Blockbuster handelt. Für einen Abend bietet er Unterhaltung (für zwei eher nicht) und dafür bekommt er
6,5/10 Punkten.
In diesem Crime-Thriller geht es, wie der deutsche Untertitel schon verrät, um den ersten Verdacht und den tatsächlichen Täter.
Die Kameraführung ist so angelegt, dass die Wahrnehmung der Situation aus der Sicht der Beteiligten der Sicht des Zuschauers entspricht, dem keine übergeordnete Perspektive anerkannt wird, weshalb er so lange im Dunkeln tappt (d.h. tappen sollte) wie die Protagonistin.
„Tappen sollte“ deshalb, weil der durchschnittliche Zuschauer wohl durchaus in der Lage ist, früher auf die Lösung des Rätsels zu kommen.
Wie dem auch sei ist der Film ganz gut, was ihn dem Mittelmaß zuordnet. Dies schlägt sich in der Wertung nieder:
6/10 Punkten.
Free TV-Premiere: Domino – Live Fast. Die Young.
am Sonntag um 22.35 Uhr auf ProSieben.

HAPPY BIRTHDAY!
Bon Anniversaire!
Alles Gute zum Geburtstag!
Prettige Verjaardaag!
¡Feliz Cumpleaños!
Buon compleanno!
Alle Liebe und Gute wünsche ich Dir!!
Senf-Dazugeber: