Der zweite, und damit letzte, Teil von Public Enemy No. 1 handelt den finalen Lebensabschnitt des brutalen Bankräubers und Ausbrechers Jacques Mesrine (Vincent Cassel, Die purpurnen Flüsse) ab. Er beginnt mit seinem eigenen Ende und setzt dann dort wieder ein, wo Mordinstinkt endet.
Hier sieht man einen noch mehr von sich selbst überzeugten Mesrine sein Leben neben: er ist (beachtlich) dick geworden und gibt sich als Held der Nation. Er radikalisiert seine Einstellungen und will das System verändern. Inspiriert von u.a. Baader in Deutschland wird er übermütig und handelt unüberlegt.
Angriffe auf seine eigene Person und seine persönliche Sicht auf sich selbst ahndet er ohne Zögern, ohne Gnade und ohne eine Spur von Menschlichkeit, sodass er sogar einen Freund – Anhänger einer radikalen politischen Gruppe – zutierfst schockieren kann.
Letztendlich gefährdet sein Verhalten eben solche anderen Gruppen, was Merine jedoch weder stört noch kümmert.
Das alles macht den Film, bzw. die Filme, zu einer sehr gelungenen Charakterstudie, die in Cassel einen passenden und würdigen Hauptdarsteller gefunden hat.
Der Look ist athentisch und der Film erinnert sowohl optisch als auch inhaltlich an das fiktive Biopic Baader.
Dieser zweite Teil kann durchaus alleine stehen; da die zwei Teile ineinandergreifen, sollte man sie aber durchaus in der richtigen Reihenfolge ansehen.
Als guter solider Abschluss der Geschichte Jacques Mesrines verdint sich Public Enemy No. 1 – Todestrieb
7/10 Punkten.










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