“Geh’ nicht hin!” lautet die Botschaft der Ansammlung von Promis, die in ihrem YouTube-Video (s.u.) den Boykott der nahenden Wahl propagieren.
Meiner Meinung nach ist Nicht-Hingehen aber totaler Schwachsinn und das einzige, was dabei herauskommt, ist eine extrem peinliche Wahlbeteiligungsquote, aus der man nicht die Unzufriedenheit, sondern die Faulheit und das Desinteresse der Bevölkerung ablesen kann. Denn durchs Fernbleiben von der Wahl mischen sich die Unzufriedenen einfach nur unter die Faulen – und woher soll man dann wissen, ob die eine oder die andere Seite überwiegt?
Wenn man als Unzufriedener dazu beitragen will, dass sich eben dieser Zustand in einer messbaren Größe niederschlägt, dann gibt es eine viel einfachere Möglichkeit: hingehen und den Wahlzettel unkenntlich machen. Und wenn man das vorher schon weiß, kann man sich das Hingehen dank Briefwahl auch gleich sparen. Völlig egal, ob man nun nichts ankreuzt, alles ankreuzt, ein Bildchen auf den Wahlbogen malt oder “Alles blöd!!”, “Ich bin Unzufrieden.”, “Da ist ja nicht eine gute Partei dabei!” oder etwas ähniches draufschreibt – hauptsache man lässt sich zu den ungültigen Stimmen zählen. Denn die sind es, die das repräsentieren, was diese Menschen offensichtlich präsentiert sehen wollen.
Immerhin ruft das Video nicht zur Wahl irgendeiner extrem eigestellten Protest-Partei auf – wenigstens etwas positives.
Da ich das unten angepriesene Verhalten als absolut unnötig und nichtsbringend erachte, weil eine Wahlbeteilugung von 30% sicherlich weniger über Unzufriedenheit aussagt als eine Wahlbeteiligung von 80%, die zu 50% aus ungültigen Stimmen besteht, lautet mein Rat zur Publikmachung der persönlichen Unzufriedenheit: geht von mir aus nicht hin, aber schickt euren Wahlzettel per Post ab und schreibt einfach alles drauf, was euch nicht passt!! Zählt euch nicht zu den Faulen!
Und was meint ihr dazu?
The last House on the Left ist irgendwie eine Mischung aus The Devil’s Rejects und 








Senf-Dazugeber: