SAW VI ist – zum Glück – wieder besser als der schwache vierte Teil – und trotzdem reicht es jetzt. Auch wenn das Ende einen Anfang für weitere Fortsetzungen bietet, muss es wirklich keine weiteren Teile geben. Nach sechs Teilen ist die Story aufgelöst, die in Teil eins begonnen hat und das Franchise ist erschöft: auch wenn neue Foltermaschinen Teil der neuen Spiele sind, ändert das trotzdem nichts am Kern der Tests auf Überlebenswillen und dieser ist jedem Zuschauer inzwischen mehr als deutlich geworden.
Was man der ganzen Reihe lassen muss ist die von Anfang bis Ende bewahrte Konsistenz, die aufgrund des frühzeitig fertigen Drehbuchs besteht. Die letzten Puzzleteile werden in diesem, sechsten, Teil ins Gesamtbild eingepasst, schließen den Kreis und damit John Cramers Werk ab. Deshalb wird das Publikum auch hier wieder mit mehreren Rückblenden konfrontiert, die Tobin Bell auch weiterhin vorkommen lassen – obwohl John Cramer inzwischen tot ist.
Es bleibt also zu hoffen, dass die Kinos in den nächsten Jahren SAW-frei bleiben, nachdem es dort seit 2004 regelmäßig, d.h. jährlich, immer einen Teil der Reihe im Lichtspiehaus zu sehen gab. Der sechste (und hoffentlich letzte) Teil bekommt
5,5/10 Punkten.
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