Seit dem ersten Trailer sehnsüchtig erwratet und nun endlich im Kino: Zombieland. Die USA existieren nicht mehr; sie sind zu den Vereinigten Staaten von Zombieland geworden, nachdem das Virus die Menschheit aufsuchte. Überlebende sind rar und einer von ihnen ist Columbus, der Dank seiner selbst aufgestellten Überlebensregeln noch nicht gebissen wurde. Das tendenzielle Weichei verpartnert sich, nachdem sein Auto durch einen Zombie geschrottet wurde, mit dem eisenharten Tallahassee.
Columbus Überlebensregeln werden immer wieder eingeblendet, wenn sie zur Anwendung kommen und – vor allen Dingen zu Beginn des Films wird mit reichlich Slomotion aufgewartet, in der in erster Linie das langsame Herumfliegen von Flüssigkeiten (ob Blut oder Milchshake) als in Erinnerung bleibendes Stilmittel hervorzuheben sind.
Selbstverständlich handelt es sich bei Zombieland um keine Sternstunde des Film – aber er macht einfach tierisch viel Spaß und ist seit Shaun of the Dead der erste wirklich würdige Vertreter seiner Sparte. Hier zwigt sich, dass Woody Harrelsons Umstieg auf komischere Rollen (wie auch als Stan Lloyd in After the Sunset oder in seiner Minirolle in 2012) sich bezahlt macht und das Publikum auf jeden Fall davon profitiert.
Neben vielen Witzigen Stellen verfügt die actionreiche Komödie auch über eine kurze traurigere Stelle und eine Prise Mini-Lovestory, die sich zum Glück nicht in den Vordergrund zu drängen versucht. Insgesamt also eine sehr gelungene Mischung mit dem Ziel guter Unterhaltung, das auch erreicht wird.
Kurzweilige Popcorn Nacho-Unterhaltung, die ich mir auch ohne Weiteres ein zweites Mal ansehen würde; dafür bekommt Zombieland (vorläufig) das Prädikat “Komödie des Jahres”, das vorher Hangover inne hatte, sowie verdiente
8/10 Punkten.









Twinkie-Unterhaltung!
Allerdings!!
Woody Harrelson ist einfach super