Kann man sich angucken…
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Kann man sich angucken…
Jetzt auf DVD:
State of Play dreht sich um einen riesenhaften, filmgleichen, Komplott, dem Reporter Cal McAffrey (Russell Crowe) auf der Spur ist – allerdings nicht als Schmeißfliege, sondern mit dem Objektiv einem alten College-Freund (Ben Affleck) zu helfen. Dieser ist Politiker und steht durch den Tod seiner Assistentin und Geliebten im Mittelpunkt der ganzen Story.
Gemeinsam mit einer jungen Kollegin (Rachel McAdams) ermittelt McAffrey für sich und seine Chefredakteurin (Helen Mirren), was die Polizei nicht gerade erfreut.
Der Film ist zwar spannend, allerdings nicht so sehr, dass der Zuschauer an seinen Kinosessel gefesselt würde. Insgesamt ist die Story zwar durchdacht und wartet mir Unerwartetem auf, ist aber nicht gerade sehr innovativ, was unerwartete Komponenten der Handlung in ihrer Wirkung abschwächt.
Den Schauspielern nimmt man ihre Rollen, teils dank der nötigen Routine, ab, bekommt aber keine Meisterleistungen zu sehen.
Insgesamt ist State of Play ein ganz netter Film, den man sich ein Mal anschauen kann und bekommt dafür
6/10 Punkten.
Heute gibt es mal keinen aktuellen Trailer,denn beim Blick auf meinen Header habe ich eben an diesen gedacht:
Transformers – Die Rache
Nach dem Erfolg von Transformers (2007) war klar, dass es eine Fortsetzung geben wprde. Doch diese storytechnisch glaubhaft und plausibel zu gestalten war – ganz offensichtlich – schwierig. Um überhaupt eine Geschichte erzählen zu können, wurden dem ersten Teil Charaktere hinzugefügt und ihmEreignisse vorangestellt, die jeweils vollkommen aus der Luft gegriffen und an den Haaren herbeigezogen sind. Was man aus dem ersten Teil wusste wurde einfach umgeworfen. So ist Megatron garnicht der Ober-Decepticon und die ganze Geschichte wird in alle möglichen Richtungen ausgebaut, um irgendeinen Sinn in der Fortsetzung aufkeimen zu lassen.
Hinzu kommt, dass der Film viel zu oft in Richtung American Pie abdriftet, Klischees bedient und durchgehend einen extrem sexistischen Humor verfolgt. (Während des Films kann dies sehr lustig sein, gerade im Nachhinein – wenn das Hirn wieder eingeknipst ist – ist dies jedoch recht ärgerlich).
Die „beiden Vorteile“ von Megan Fox bekommen ihre eigenen Frames – in Nahaufnahme, sodass, man(n) sie kaum auf keinen Fall übersehen kann und dann kommentiert ein späterer Handtaschen-Chihuahua-Decepticon das Mädel auch noch mit „[sexy, aber nicht die Hellste]„.
ACHTUNG, SPOILER!!! Wie vom Himmel gefallen gibt es auf einmal einen Transformer, der eher ein T-1000 ist, d.h. menschliche Gestalt annehmen kann. SPOILER ENDE. Die Ur-Formen der Decepticons erinnern stark an die letzte Saturn-Werbung und „die Zwillinge“ scheinen Beavis und Butthead in metallener Form zu sein. Wie die beiden zuletzt genannten werden auch viele andere Transformers, d.h. die Guten unter ihnen, vermenshlicht.
Den größten Teil des Films machen die erwarteten Michael Bay-Materialschlachten aus, in denen Blut und Metall fließen, alles Mögliche in die Luft fliegt und sich stetig Neues aus dem Boden stampft, das über vernichtende Kraft verfügt. Selbstverständlich finden sich auch typische Bay-Elemente wie zum Beispiel das verzweifelt-heroische Winken des Protagonisten kurz vor der Rettung – mit der entsprechenden Kameraführung und -perspektive.
Aber um eins klarzustellen: ich habe nichts gegen Michael Bay – im Gegenteil. Transformers – Die Rache ist ein unterhaltsamer Materialschlacht-Nobrainer, der den Gang ins Kino durchaus wert ist. Hierbei sollte man allerdings daran denken, sein Gehirn an der Snackbar gegen ein Bier einzutauschen. Tut man dies, kann man ziemlich oft und viel lachen und sich von der Action berieseln lassen, was dafür sorgt, dass man das Lichtspielhaus ohne Schmerzen im Geldbeutel verlassen kann.
Dafür bekommt der Film
6,5/10 Punkten.

Morgen Abend gibt es auf dem Mensa-Vorplatz der Uni – wie schon im Vorjahr – einen Film außer der Reihe: Sweeney Todd im Open Air-Kino.
Am nächsten Donnerstag startet X-Men Origins: Wolverine in Deutschland. Einen Tag vorher, am nächsten Mittwoch, läuft der Streifen deshalb im PK Saarbrücken; als „Männersache„.
Um viertel nach Acht geht es los: keine Werbung und THX.
Am 15. April gibt es einige Vorpremieren sowie Doublefeatures von Crank 2: High Voltage.
isinesunshine wird im UT-Kino vertreten sein, im CineStar gibt es neben 2 Vorpremieren (eine davon ist eine CineMen-Vorstellung) auch ein Doublefeature.
Am Mittwoch (18.02.2009) findet im CineStar Saarbrücken sowie in weiteren Kinos der Kette eine CineMen-Vorpremiere zu 96 Hours statt. Für €7,- (Parkett) bzw. €8,- (Loge) sind die Karten zu bekommen. Ein Krombacher gibt es gratis dazu.
Zumindest hier sind noch so einige Plätze frei.
Dann hat sich die Kinokette einen echten Hammer bezüglich ihrer – sowieso total überteuerten – Verpflegung ausgedacht: in den vier Tagen (96 Stunden) nach der Vorpremiere gibt es ein 96 Hours-Special am Fressalien-Tresen: zwei 0,33-Flaschen Krombacher und eine Portion Nachos für unglaubliche €9,60(!!).
Fast €10,- für etwas ausgeben, das im Einkauf keine €2,- kostet, ist ja wohl absolut lächerlich. Schade, dass es Leute gibt, die bei solchen Sonder-Angeboten trotzdem zuschlagen und sich die Kinos die Preise daher erlauben können.
Senf-Dazugeber: