Am Dienstag (09. Dezember 2008) wartet das Uni-Kino Saarbrücken mit einem echten Leckerbissen auf: der pechschwarzen Komödie Brügge sehen… und sterben?. Zugegebener Maßen ist der Titel ziemlich abschreckend, sofern man noch nichts von diesem Streifen gehört hat, aber er hat dennoch (s)einen Sinn. Um diesen zu verstehen, muss man den Film allerdings gesehen haben – geht also ins Kino!
In Brügge sehen… und sterben? geben sich mit Colin Farrell, Brendan Gleeson und Ralph Fiennes drei ausgezeichnete Schauspieler die Ehre. Allesamt kommen sie nicht aus den USA, sondern aus Irland und England. In diesem Film, den Matthias Jost in der aktuellen Ausgabe des piranha (kostenloses Entertainment-Magazin, das ihr im Foyer jedes Saturns findet) mit “DER Kultstreifen des Jahres – keine Widerrede!” beschreibt, verschlägt es die drei nach Brügge, Belgien.
Hier findet ihr meine ausführliche Filmkritik.

Ray hat Ken zu einer Kneipentour durch Brügge überredet. Der hat eigentlich gar nicht so viel Lust dazu und trifft dann auch noch auf einen sarkastischen Zwerg mit einer Nutte im Schlepptau.
Im Film hängen die beiden Auftragskiller Ray (Colin Farrell) und Ken (Brendan Gleeson) an der Bar einer brügger Kneipe herum, weil Ken seinen Partner wieder gnädig stimmen will. Auch ihr könnt euch nach dem Film gemütlich an die Bar – oder in die Couchecke – setzen: in der Heimbar des Wohnheims E. Hier gibt es neben einer breiten Auswahl an alkoholischen und alkoholfreien Cocktails, vielen verschiedenen Sorten Bier, “harten” Spirituosen auch Tee und Softdrinks und in der Adventszeit Glühwein als special offer. Wer während des Films Hunger bekommen hat, kann in der Heimbar zwischen dreierlei leckeren Sorten frisch aufgebackener Baguettes wählen, um seinen Magen wieder zu füllen.
Auf der Heimbar werdet ihr vermutlich keine Gespräche finden, in denen es so zugeht wie an der Theke in Brügge sehen… und sterben?, aber das ist ja vielleicht gar nicht so schlecht.
- Ich dachte in Brügge gibt es keine Nutten.
- Tja, man muss nur an den richtigen Stellen suchen… Zum Beispiel in Bordellen!
Der Film ist absolut sehenswert und gehört zu den besten des Kinojahres 2008 und ein Gang in die Heimbar ist immer ein passender Abschluss des Dienstags.
Hier gibt es den Film auf DVD.
Senf-Dazugeber: